Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 4)
- Language
- German
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) leidigcnde Reime,' wie z. D. »blühn und h i n" „Vt r» klärte und Erde" »zichn und hin,„fühlstund "fielst" »Erden, Gärten, werden" rc. vermeide«!. i, Diese Kleinigkeiten abgerechnet, hat Hr. B. einen; durch klassische Muster gebildeten Geist, gediegene Corrcct» heit und ein seltenes dichterisches Talent beurkundet. WaS- Echillcr einst in Bezieh,mg aufBärger gesagt,scheint Rec. auch auf Hrn. D. sehr anwendbar: Wenn irgend ' einer von unsem Dichtern es werch ist, sich selbst zu vollenden, um etwas vollendetes zu leisten, so ist es Hr. B. 'Diese Fülle poetischer Malerei, diese glühende energische Hcrzcnssprachc, diesen bald prächtig wogenden, bald lieb- ' iich flötenden Pocsicsirom, der seine.Produkte so hcrvorra» gcnd unterscheidet, ist-cö-werth, sich mit immer gleicher ' ästhetischer und sittlicher Grazie» mit männlicher Würde, ' mit Gcdankcngcha't, mit hoher und siiller Größe zu gatten, ' und so die höchste Krone der Klasstei'tat zu erringen. Als Belege des verdienten Lobes einige Proben. Welche malerische Lebendigkeit ist nicht z. B. in der herrlichen — nur etwas zu ausgesponnencn —Ballade »Hedwig und Alberto." S. 96. Z. B. Etroph. 5. S. 98. - »Seht ihr dort die Fahnen walle»? »Hört ihr dumpfer Trrtnmeln Hallen? »Ladender Trommctta Schall? »Speete sausen, Schwerdter klirren; »Väter» Ätüner, Kinder irre» »Und die Wiese wirb r«m Wall. »Durch das Ftuchkfcld streift der Ritter, »Saaten stampft des Rosses H«fr - ' * C »