Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 2)
- Language
- German
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33 Unfug und Assonanzengeklirr 5 ist Tod, Gottheit, Ewigkeit, meistens des Dichters würdiges Objekt, und seinem großen Ideale, Deutschlands Stolz, Schiller dem Un» ^sterblichen! nachahmcnd, hat sein Genius immer eine phi«!lofophische Pointe. Aber eben, weil Hr. Düschentha! seine?yra mit so hoher Kraft ertönen laßt, und zu so schönen Hoffnungen Anlaß'giebt, ist cs der Kritik zwiefache Pflicht, die kleine«, nur aus Mangel an Feile entstandenen Fehler desto strenger zu rügen, damit eine liebliche Gestalt ferner durch Sommersprossen nicht entstellt werde. Recenstnt äußert daher den Wunsch: Hr. Büschenthal wolle: a) wenn er künftig als philosophircnder Dichter auftrith. besser für die Richtigkeit, Klarheit und Bestimmtheit seiner Ideen sorgen, als es in dieser Sammlung hie und da geschehen ist. -'Unrichtig ist j. B. der Gedanke des Distichons S.;6: . „An einen Nachahmer. „Wie die Erde, getreu, empsänzst du den Saame» be- ■ Schone»; ‘ - - „Läßt ihn verwesen in dir, giebjr ihn voränderl zurück." Die Erde giebt den Caamen veredelt und mit Frucht zurück — der bloße Nachahmer verschlechtert; dunkel ist e^ warum Hr, Büsche nthal (S. 35.) nur das Sichtbare schön, und nur das Eeheimniß reihend findet; unbestimmt, warum (S- 20.) „der Tod nimmer vorwärts eilen kann—giebt es denn keinen Selbstmord? oder ist Hr. B. Bekenner des Fatums? —1>) Als Sänger erhabener Eegarstande, sinnliche Darstellungen i 1& Lucinde u. Iahrg.Band. %