Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 1 Bd. 1 H. (1808)
- Article
- Nachrichten, die Israeliten im Königreich Westphalen betreffend
- Date
- 1808-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 24)
- Language
- German
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24 folgende Stelle ctts „Als Israel die große Macht sah, welche der Ewige an den Aegypticrn ausübtc, da bekam das Volk Ehrfurcht vor Gott, hatte Zurrauenzu ihm und zu seinem Diener Moses." (2. B. Mos. 14, 31.) Die aufgeregte Quelle der innern Religion ergoß sich also von selbst. Nun wurde das Volk die Form, oder die Handlungen gelehrt, wodurch es diese Hcrzensrcligion, von welcher es damals so sehr belebt war, äußern könne, ohne sich zu weit von der Quelle zu entfernen, ohne aufAbwege zu gerathen. Weise Gesetze und Verordnungen wurden von Gott durch Moses gegeben. Aber um jenen hohen' Zweck nicht zu verfehlen, wurde bei jeder Gcsetzverordnung auf die innere Quelle Rücksicht genommen. Die zehn Gebote, sagt die heilige Schrift, wurden von Gott selbst' dem Volke mit Nachdruck vorgetragcn. Diese enthalten lauter wesentliche, lauter Fundamental-Gesetze der heiligen Religion. Wir wollen sie hier beiläufig durchgehen/ und für jetzt nur das davon bemerken, was zu unserm Gegenstände gehört. .. (Hier folgte nun eine exegetische Erklärung der zehn Gebote. welche ihrer Weitiäuftigkeik «egen jetzt nicht . abgedruckt werden konnte.') Diese zehn Gebote, welche sich, wie wir gesehen, auf die beiden Grundpfeiler der Religion, auf Herz und Ehrfurcht gründen» sind also zur Beherzigung derselben vo» Gott selbst vorgetragen worden. Aber auch mit den übrigen Gesetzen» die Moses im Namen Gottes lehrte, und die sich zum Theil mit der Außenseite der Religion beschäftigen, wurde jedesmal der Faden der innern Religion angeknüpft. 'Jede fromm« Handlung soll immer.ein« Erirv