Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 6 H. (1807)
- Article
- Die Lage der Juden alter und neuerer Zeiten
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 358 (sequence 6)
- Language
- German
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358 ßen Worte, welche die jüdischen Religkonsgmossen in dis Rechte des Menschen und Bürgers urplötzlich einsetznU Ein solches Staatsgefetz allein ist -auch in der Lhatnue geeignet, das Schicksal der unglücklichen Juden zu derm Wnem Md desTksatsWicht'pnverbeffcrn. Der MmjH^ - von einer allgütigen hohem Macht ins Daseyn gerufen, tritt fVeritt diese Welk; stillschweigend wird ihm das Recht zu Theil, sich alles Guten,' welches die Natur dem Erden« söhne fo reichlich darbeut, so viel als möglich zu erfreuen;, kein Unterschied zwischen ihm und irgend einem feiner Mit« Menschen kann also in Hinsicht auf den Genuß des Men« _ ^fchenrechtL-im- Mindesten-Statr-Mherri- -fern Name ist— Me n fch, nicht Jude, nicht Christ, noch Türke, oderHeide! Wie sollte es'nun jemals wohl zu rechtfertigm seyn, Mnn man irgend ein Kind, sobald es das Licht der Welt erblickt^ durch ungerechten Unterschied und Einschränkung, - schon int Voraus aus -der menschlichen, GeseüsiHafr..verL , banntbloß darum öerbannt, weil besten Clttrn den allgütigenGott, welcher allen Menschen gegenfti« tiae Lleö^empfäbl. dawit auch kem, einziger an dem M» nuß des Guten verhindert werde — weil sie, sage ich, ^-Mfen^Bater^ ul ter-"Mensthen nach ihrer Wter Weise und nicht auf irgend eine andere Art anrufen? Und doch —grfchah diese, der geßmdm Vermmst und der reinm Moral so sehr zuwiderlaufende That noch vor Kurzem fast überall, wo Jvöen wohnen, und geschieht leider noch jetzt in vielen Mndetn, wo man es mit dem Zustande derselben beim —AttnrMßt. Marrckann sich demnach leicht Sötstellen, welche ttnueigen Gefirhle stch des Herzens eines jüdischen Da« ters bei. der Geburt seines Kindes bemächtigen, der-'das UN «,