Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 4 H. (1807)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 234 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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SZ4 . ' und sie daher wie jedes Geschmacklos! keine» bleibende» Eindruck machen. Dann K) daß sie die Texte aus der heiligen Schrift, welche sie zum Beweise und zur Erhärtung ihres Gegenstandes ans,ihren, nicht so weit herzuholcn, und wie es öfters zu geschehen pflegt, gleichsam aus der Lust zu greifen und bei den Haaren hcrbeizuzichc» belieben mögen. Denn ob es zwar nicht zu laugncn ist» daß Dcrnunftwahrhciten, wovon das Volk belehrt werden soll, mehr Sanktion erhalten, und daher auch mehr Eindruck auf dasselbe machen, wenn sie sich auf das Wort Gottes beziehen; cs auch diesem Worte Gottes mehr Ansehen giebt, und dadurch dem Volke ehrwürdiger wird, wen» es sicht, daß dasselbe sich mit der Vernunft nicht nur vertragt, sondern die Vernunft gleichsam erläutert, und beide vertraulich Hand in Hand mit einander, wandeln; so muß dessenungeachtet in beiden Fällen, nach dem Ausdrucke des weisesten Predigers, nämlich: Schon wik goldne Aepfel in silberner Dratarbeit, ist ein Wort da angebracht, wohin es paßt, diese Reduktion genau anpassend scyn, weil im widrigen Falle der Zweck des Predigers, nämlich Besserung der Zuhörer, gan; vereitelt wird, indem ein so zweckwidriges Verfahren, anstatt dem Vorttage Sanktion zu geben, und dem Gottes- Worte Ehrfurcht zu verschaffen, beide herabwärdiget, und den sogenannten Schöngeistern» zu so mancher spöttelnden Bemerkung, und Brillantmachung ihres Witzes hinlängliche Gelegenheit darbictet. ' - 4 ■■ ■■■r. Den Werth dieser Schrift als Uebersttzung zu feto», theilen, vermag Rec^ aus dem Grunde nicht, weil ih« das, wahrscheinlich im xabbinifthen Style geschriebene, r ■ v " ’v Ori-