Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 3 H. (1807)
- Article
- Über die Vereinigung der Religion mit den Wissenschaften
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 203 (sequence 5)
- Language
- German
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^-- SOj ihn ward sie Bcdürfniß; für höhere West« wäre sie über« püßig; für niedrige unbrauchbar. —. Wodurch kann aber der Verstand mehr aufgeklärt» der Geist mehr gebildet werden, als durch Wissenschaften und Kenntnisse. Diese geben der Seele Nahrung» .flößen ihr Liebe zur Wahrheit ein und machen sie empfänglich für alles Gute und Schönes — „Die Weisheit hat ihren Tempel gebauet, hat auf fielen Säulen ihn errichtet. Ihr Mahl ist bereitet, ihr „Wein eingcschcnkr, die Tafel-stehet angrrichtct, sie schicket „ihre Jungfrauen, läßt auf den großen Plätzen ausrufen r „Jeder-Unbesonnene kehre hier ein, den Unerfahrnen rust „sic selber: Kommt, gcneußt meines Brodtes, hier trinkt „Wein , den ich eingrschenkt. Verlaßt die Albernheit, so „wirds euch wohlZchm, auf dem Wege der Vernunft wer^ ^det ihr glücklich ßyn." (Sprüche Sal.9.) .. . - . (Der Beschluß tat nächsten Heft«.) ■ - -X--' Der Monat Tisri. L-v;- furchtbar ist dieser Monat dem strenggläubigen Israeliten. Der erste-Tag dieses Monats ist bestimmt,' ein Register aller, im ganzen Jahre von den Sterblichen, verübten Sünden aufzünchmr». — Dieser Tag ist auch der erste im Jahre: er war der erste in der Schöpfung-*). .Auf ■''(ein«« *) Im Talmud sind zwei verschiedene Meinungen - hierüber; Rabbi Jos«a .meint nämlich, im Monat Nisan