Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 3 H. (1807)
- Article
- Bemerkungen eines Reisenden über den Charakter der Einwohner in Galizien
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 187 (sequence 6)
- Language
- German
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welches von den dummen sie umgebenden Gesichtern gemalt tig absticht. Ich habe niemals Geld von de» Inden ge« borgt, wie jene, die gegen ihre Gläubigen geschrieben und gehandelt haben,' anstatt sie zu bezahlen. Ich habe also auch keinen Dortheil davon, daß ich meine Meinung zu Gunsten der Abstämmlinge Israels ansspreche, die ich für das Wohl von Galizien eher nothwcndig und nützlich halte als schädlich. — " Im Grunde dasselbe Urthcil, was Hr. Assessor Friedländer schon vor 14 Iahrrn ausgesprochen, wenn er sagt: „Die Inden in Polen leben ganz in ihrem eigenen Zirkel eingcschlosscn, die Quellen ihrer Religion, Moral und Rcchtsgclehrsamkeit sind einzig und allein die heiligen Schriften unserer Vorfahren, der Talmud und seine Kommentatoren; dennoch sind sie nicht arm an Begriffen und ohne Gefühl von Moralität und von der Würde der Menschheit. Ae Heiligkeit ihrer Ehen ist bekannt. Don Wucher und de» dahin gehörigen kleinern Vergehungen wissen sie nichts. Von Völlerei und Trunkenheit, diesem allgemeinen Laster des Bauern sind sie eben so weit entfernt. Daß sie überhaupt in ihrem Lande die nützlichere, fähigere , brauchbarere Klasse sind , ist wohl allgemein anerkannt. -— Man vergleiche mit ihm den rohen uh« gebildeten sinnlichen Dauer, in welchem fast kein Keim der Humanitär entwickelt ist, kein Lichtfunke der Vernunft sich entzündet Hatz wie rief steht dieser in jeder Rücksicht unter dem Juden! Bei dem Juden ist der Verstand verbildet, bei dein Bauern unge'b ilder, so ungebildet, wie es nur der Verstand des rohesten Wilden seyn kann— Nur daß das Urtheil eines jüdischen Schriftstellers in den . - Augen