Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 1 H. (1807)
- Article
- Der Mensch
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Zu Siebzig — wer wird, auf den allen, Gebeugten Greis noch etwas Hallen! Kaum find't er noch bei Freunden Rastx Ist seiner Krück', sich selbst jur Last. Zu Achtzig — lebt dem eignen Sohne Er zum Verdruß, der Well zum Hohne. Erblindet, grämlich, schwach und krank, Wird ihm zu Wermuth Speis' und Trank. Und sollt' er gar noch weiter schleichen: Wer wird nicht da dem Tobten weichen? — Drum wohl, wer jung, vom Glück beschenkt. Schon seiner Seele Heil bedenkt!; L. M. Düschenthal. ir. Reform der Israeliten in Frankreich und Italien.' Ewig denkwürdig In den Annalen der Israeliten bleibt ge« wiß jener schöne Tag des zo. Mai i%o6, an welchem' Se. Majestät der Kaiser der Franzosen und^ König von Italien von St.Cloudaus das vortreffsiche Dekret zum Wohl desjenigen Theils Seiner Untertha« nen, die sich zur Religion Mosis bekennen, so überaus> huldreich und gnädig ergehn zu lassen geruhte. Höchst gebrecht war und ist deshalb in der That das Erstaunen dev; Welt. Eine Menschenklasse, die so lange Zeit emiedti^ An und