Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 6 H. (12.1806)
- Article
- Einige Ideen über Mosaismus und Judenthum
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 466 (sequence 13)
- Language
- German
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sogar gegen unveniünftige Thicre zürn Gesetze zu Machen. So legten sie in dem Ccremonialgebrauche, die Arscr den Hunden zuzuwcrftn auch Dankbarkeit zu in Grunde. EinHauptstcin des Anstoßes für alle Bibel - und Indenftinde ist der harte Krieg gegen gewisse Nationen, den Moses befiehlt. Dieses wird gewöhnlich als Beweis sei« ncr Grausamkeit angegeben. Besonders war cs der harte Krieg gegen die verschiedenen kananitischc» Könige. Es kommt aber bloß darauf an, die Rechte der Israeliten an Palästina geltend zu machen, worauf sich dann ihre Ursachcn zum Kriege gründen, um diese hartherzig scheinenden Kriege gerecht zu finden. Die Ansprüche der Israeliten an Palästina gründeten sich nicht bloß auf die göttlichen Verheißungen, gegen welches sich freilich manches einwcnden ließ. Daö Recht war ihnen viclmchr angeerbt von den Stammvätern Abraham, Isaak und Jakob, deren Eigenthum es wirklich war *) **). Die *) Siche Kasclii. Erod. 22, 50. und Mass, Pcssaclxim Abfchn. a. p. aa., wo es heißt: »ין הקב״ה מקפח שכר כד1 בריה. Gott entziehet keinem Geschöpfe seinen verdienten lohn. *״) Wir finden Gen. u, 31., daß Tehrach mit seiner ganzen Familie nach diesem lande ziehe» wollte, ohne irgend ein Htnderniß zu vermuthrn; die Kananitcr ließen auch Abraham rpit seinen zahlreichen Heerde» ganz ungehindert herumzichcn, und aus seiner Geschichte erhellt, daß er keineswegs als Unterthan hier gelebt hat. ״Ein göttlicher Fürst bist Lu in unserer Mitte", fügten die Kinder e t h zu ihm.