Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 5 H. (11.1806)
- Article
- Etymologische Erklärung der Wörter: Ger, Toschad, Nochri
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 394 (sequence 4)
- Language
- German
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394 sicdlcr übersetzen; andere hingcgm standen bei einem Israeliten im Dienste, durften aber bei demselben keine drückende Sklavenarbeit, keine Arbeit eines עבד (Sklaven) verrichten, sondern wurden von ihren: Drodhcrrn sehr gelinde behandelt *), und waren die Hausgenossen eines Israeliten; daher, der ausdrücklich: Befehl: der ('?oscliud) eines Priesters darf nichts von dem Heiligen essen (Levit. 20, io.}. Da nun mit aller Wahrscheinlichkeit zu vermuthcn war, daß die israelitischen Bürger die mehr begünstigen werden, als die Ge, im, so wird in den -Mosaischen Verordnungen sehr oft bloß, der Name Gorerwähnt, wenn das Gesetz dem Fremden etwaS erlaubt, oder zu dessen Gunsten einiges vcrordnet; so wie wiederum zuweilen nur der Name '!״schal» angeführt wird, wenn das Gesetz dem Fremden elwas rm« tersagt, weil in beiden Fallen das Nichrcrwahmc aus dem Erwähnten von selbst folgen muß ** ***)). נכרי (Nochri) von der Wurzel נכר, deren eigentliche Bedeutung, wie Hr. Professor P a u l u s sehr richtig be» merkt'**), unlcrschieden ist, und daher im!!!>׳',!. erkennen, im Pul und Hithp. verkennen, fremd und unbekannt finden heißt: also di»ohr> ein Unbekannter, Ausländer. Co sagten j. B. Rahe! und *) Wie dieses aus einer Stelle in Levit. 25, 40. teuclich erhellet. ' **) Nur in einigen Stelle» findet man beide, 601׳ und '!osdiab zugleich und neben einander erwälmt; und dieses, wie cS scheint, bloß um des Nacl^druckS willen; nämlich anzuzeigcn,. daß durchaus keine Ausnahme Statt finden soll. ***) Philologischer Clavis rc. von H. C. Paulus. 6.