Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 5 H. (11.1806)
- Article
- Über einige bei der jüdischen Nation bestandene, und zum Theile noch bestehende religiöse Sekten
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 357 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2304627-2304646-2304647-10856461-2314111--00464-2314567- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
.. 35£. gelehrter Mann, und hat viele Tücher geschrieben, von de« ncn 43 bis auf unsere Zeiten sich erhalten haben *). Einige glauben auch, er sey der Verfasser des Buchs: Weisheit Sakomonis. Wie aus seinen Dächern erhellt, hatten seine Glaubensgenossen alle Tücher, die gegenwärtig den jüdischen Kanon «,Aachen, nur nicht im hebräischen Urtexte, sondern in dc,^griechischen Ucbcrsetzung der Septuaginta oder sogenannten ftebcnzig Dollmetscher, mir allen ihren Variationen. Eit legten besonders dem Pentateuch größten Theils allegorische Deutungen unter. Vermittelst derselben vereinigten sie die Pyrhagoraische und Platonische Philosophie mit dem Gesetze, oder sie erklärten vielmehr das Letzte durch jene. Sie nahmen keine Tradition oder mündliche Ucbcriieferung an. Sie glaubten die Unsterblichkeit der Seele, wie auch die Auferstehung der Tobten. Ferner glaubten sie eine erste unerschaffene Materie, aus welcher Gott die Welt erschaffen habe, und endlich, daß alle 4 Elemente voll von Genien, Sylphen» Gnomen, Salamandern und sonst guten und bösen Geistern sind. S a d u e «er. Nach dem Tode Alexanders des Macedoniers zerfiel, wie bekannt, fein Reich in mehrere kleine Staaten; die Staathalter seiner Provinzen und die Anführer seiner Armeen *) Die neueste Ausgabe seiner flmmtlichen Schriften führet den Titel: klulon »per» omni» gr. et lat. ad editionein Th. Mangly coli. ali<juot Mas. curavit Pfeiffer. Erlang, apud Waltber 178S — 92. V. Toro. 8. maj.