Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 5 H. (11.1806)
- Article
- Nachtrag
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 350 (sequence 3)
- Language
- German
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35® big;11 scyn, bicjcm Unfugc schnell:״ Einhalt thun zu müssen^ Zu dem Ende vereinigte er sich mit mehreren Rabbincn und Vorgesetzten, seiner Gegend, in einem besonder״ Schreiben die Verordnung ergehen zu lassen: daß Niemand vor seinem 25. Jahre Philosophie sindircn solle. R. I. Hapeniui überzeugt von dein Ungrnnde jener Anklage, beseelt von einem edlen Eifer für die Würde der Wissenschaften und begeistert von patriotischer Liebe gegen seine Landsleute schrieb gedachtcs Schreiben als Schutzschrift, welche wegen der Mannigfaltigkcit und Gründlichkeit der Gegenstände, die in derselben abgchandclt werden, und des liberalen und humanen Tons, der darin herrscht, als rin schönes Denkmal seiner Gelehrsamkeit und meirschlichen Gesinirung gewürdigt zu werden verdient. Der Hauptinhalt umfaßt die Vertheidigung der bei dcnr gedachten Rabbi angeschwarztcn Charakrere der jüdischen Gelehrten seines Landes, wodurch er den Geist des Fanatismus zu verbannen sucht, der alles wahrhaft Gute und Edle vernichtet. Er bemühcte sich demnach, jenen erregten Verdacht durch sprechende Beweise zu entkräften, schilderte die reine und edle Absicht der Angeklagten bei ihren öffentlichen Vertragen und Erklärungen der im Talmud und Midrasch befindlichen metaphorischen Erzählungen, von denen er einzelne Acußerungen heraushebt und den hohen Sinn derselben darlegt. Hierauf folgt eine lebhafte Schilderung von dem vielfachen Nutzen der Wissenschaften und von dem großen Einfluß, den besonders die Metaphysik, selbst in theologischer Hinsicht, hat; sodann folgt ein Bericht von den verschiedenen jüdischen Gelehrten, die sich seit dem Tode des R. S a d d! n G a 0 n bis aufdik Zeiten des R. Moses brn Maymvn in der.Schule — der