Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 4 H. (10.1806)
- Article
- Über einige bei der jüdischen Nation bestandene, und zum Theile noch bestehende religiöse Sekten
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 276 (sequence 14)
- Language
- German
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S7s Als auf Befehl des NeheMia, die Juden sich von den heidnisthen Weibern scheiden mußten, erklärte er auch die Samariten als Heiden, jagte einen gewissen Manasse, -Enkes des Hohenpriesters Eliaschib, -aus dem Tempel, und untersagte ihm den Gottesdienst, weil er eine Tochter des samaritischen VorstehersSanbalat zur Ehe hatte, und sich von ihr nicht scheiden lassen wollte. ' Um nun diesen Schimpf zu rächen, wendete sich Sanbalat an den König p~a tini Hystaspes mit der Bitte, einen Tempel auf dem Berge Garifim bauen zu dürfen. - Berge^Ga^ risim erbaut, und der aus Jerusalem vertriebne Priester Manasse als Oberpriester daselbst angestellt. Durch die Verbrecher und Mißvergnügten unter den Juden, erhielten die Samariten einen für sie vortheilhasten Zuwachs, weil sie nLmUch durch Mft^Flück)tlinge immer^ehr-uon-dem Götzendienste ab-und zu dem wahren Gottesdienste hingeleitet wurden. Es ward aber trotz dieser Annäherung, die Feindschaft zwischen diesen beiden Partheien nicht nur nicht beigelcgt, sondern sie ward vielmehr ein neuer Zankapfel, weil, dieser erbaute Tempel und die Aufnahme der flüchtigen Juden denen in Jerusalem ein Aergerniß war. Als Alexander der Große Tyrns belagerte, schickte er dem Oberpriester Jaddu, als Lns Haupt der jüdischen Nation, den Auftrag zu, Proviant für seine Armee zu liefern und fammkliche Abgaben, welche die Juden dem ~ scheu Könige Darius Kodomanus, als dem damaligen Be- ^rschrr^afasittsens, zu geben psiegttn, ungesäumt ih« zu entrichten. Jaddu widerfttzre sich diesem Befehle aus " dem Grunde, weil-4k dem Darius Kodomannus den Huldi- " ~ gnngs-