Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 3 H. (9.1806)
- Article
- Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 214 (sequence 8)
- Language
- German
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ä14 Mnsckicn beginnet. Er fühlt sich von einer Kraft belebe die, uneingeschränkt in ihrer Wirkung, sich über sich selbst erheben kann; die mit ihren hohem Eigenschaf, ten, aus sich selbst heraustrctend, in andere Wesen sich zu verlieren vermag; die, mit tausend Gegenständen sich vereinigend, immer noch von ihrem Wesen nichts verliert. Mid nun bemerkt er erst rcdjt seine Gottahnlichkeit. Seine Selbstschatzung gewinnet an erhohctem Interesse. Nicht bloß für die beschrankte Zeit seines irdischen Lebens, nicht bloß für den endlichen Raum der Sinnenwelt, nein, für Ewigkeiten ist er geschaffen. Jedes Wahre und Gute» Edle und Schöne, das er in sich und um sich her erschaffet, ist sein Eigenthum, das ihn in undenklichen Zeiten begleitet, den Siegel der Vollkommenheit auf seine Wesen prägt, und ihn mit göttlicher Genügsamkeit himmlisch lohnt.— LDie Fortsetzung folgt.) < ■ ':■־> .V.:' ■; ■; ■:,י. l/it* m. > ■;