Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 94 (sequence 2)
- Language
- German
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und woraus die Verrichtungen des Körpers sich beziehen. Sie sind das Vehikel der ganzen subjektive« Bildung, und beide Theile der Erziehung greifen daher aufs genaueste in einander. Die Dinge außer »ms könne» wir betrachten ... A. in so fern sie im allgemeinen, als Dinge an sich» abgesehen von ihren besonder» und individucllenEigcnschasten, zusammen ein Ganzes ausmachen, welches wir die Welt nennen. Wenn der Anblick der Natur uns lebhaft rührt, so entsteht daraus di? ästhetische Empfindung, von der wir oben gesprochen haben; erweckt er aber unser Nachdenken, so geht daraus diejenige Wissnschaft hervor, welche wir P h i l o so p h i e nennen. Diese ist also nichts anders als ein durch das lebendige Interesse, welches der Anblick der Natur uns einflößt, erzeugtes wissenschaftliches Nachdenken über die Entstehung, Beschaffenheit und den Zweck des Weltganzen und über unsere Verhältnisse zu demselben. Sie bemühet sich die großen und interessanten Fragen zu beantworten: Was ist das alles, was ich sehe? Ist etwas wirkliches außer mir vorhanden, oder ist alles nur ein Geschöpf meiner eignen Intelligenz Und wenn dem, was mir erscheint, etwas wirkliches zum Grunde liegt, ist es auch als Ding an sich, unabhängig von meinem Vorstellungsvermögen, gerade so beschaffen, wie es mir erscheint? warm die jetzt vorhandenen Außendinge von jeher da, oder nahm die Welt einst einen Anfang? Und ist das letztere, was war der Grund dieses Anfangs? was