Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Vorläufige Bemerkungen über die zweckmäßigsten Mittel zur Beförderung der Kultur und Humanität unter der jüdischen Nation
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 23)
- Language
- German
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34 den Menschen von allen übrigen Geschöpfen auszeichneh auf eben dieselbe WM, wie.jedem andem z» Theil werden lassen; warum sollte man also gegen ihn eingenommen seyn, warum die Theilnahine, dir Unterstützung, die Liebe chm versagen, die ihm als Mitmenschen gebührt; warum die Pflichten gegen ihn aus den Augen lassen, die gegen ihn, als Mensch, nicht aus dm Augm gelassen werden dürfen? Nein! ich habe einen zu guten Begriff von der Humanität meiner christlichen Mitbrüder, als daß ich den bessern unter ihnen dergleichen obenerwähnte Ungerechtigkeiten Zutrauen sollte, obgleich die siattgefundnen Falle, die aber nur von Unwürdigen verübt wurden, nicht zu leugnen sind. Ich erwart« von dm Guten unter ihnen keine solche Dinge, di« stakt zur Besserung nur zum Haß und Zwiespalt, zur Tren» nun« und Entkernuna der Herzen beitragen würdm, und da sie dem großen Weltplane der allgütigm Gottheit zuwider laufen, von keinem gebildeten Menschen gebilligt werdm können. Träfe wirklich der Fall rin, daß christliche Gl« lehrte über die Mittel zur Beförderung des Guten unter den Juden, anderer Meinung wären, und von dermeinigcn und der meiner Mitarbeiter abwichra: so würden wir sie ganz gewiß ohne die mindeste Eigenliebe aufmerksam anhörcn, indem wir nichts weniger als von der Jufallibilitär «nfers Systemes, welchem wir in Rücksicht -unserer Wirkfamkeit folgen «ollen, im mindesten eingenommen find, und gewiß andern guten Meinungen gehörige Gerechtigkeit widerfahren lassen werdm. Allein die Ursache, warum wir den für uns festgesetzten Plan zur Richtschnur nehmen Müssr n; ist in der That ganz einfach: «eil wir nämlich über« Mzk