Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 1 H. (7.1806)
- Article
- Vorläufige Bemerkungen über die zweckmäßigsten Mittel zur Beförderung der Kultur und Humanität unter der jüdischen Nation
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2304627-2304646-2304647-10856473-2314058--00050-2314243- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
falschen Gesichtspunkte darzusicllm, die das Aufkommen einer jeden für den Juden nützlichen Sache in dem Keime zu ersticken suchen, die sogar schon manchen braven Schriftsteller unter dm Juden, so lange Zeit chikanirten, bis er ermüdet sein begonnenes Umernchmm aufgcbcn mußte, indem ohne- Ließ die große Anzahl der Zeloten nicht die besten Frcnnde von Neuerungen sind, und sich folglich freuen, wenn von dieser Seite Erschütterungen;»Stande gebracht werden.— Ich aber vertrat te auf die gute Sache und scheue keine Unannehmlichkeiten, wenn es die heilige Pflicht gilt, Menschcnwohl zu befördern; ruhig und unbekümmert, was Gegner des Guten, immerhin Tückisches ersinnen und vornehmen mögen, gehe ich meinen Gang, den ich mir vor« zeichne, unaufhaltsam fort, und halte mich fest an der Wahrheit; denn ewig bleibt ja Wahrheit, die so alt wie das Universum ist, immer dieselbe, — und wer ihr stets möglichst getreu bleibt und folgt, dm muß wenigstens dje Nachwelt erkennen, in so fern er von der in seiner Periode lebenden Generation verkannt würde. . w J - Ich habe übrigens keinen Begriff von der Möglichkeit daß ein so gemeinnütziges Unternehmen als die Herausgabe und der Zweck dieser Zeitschrift ist, Feinde und Gegner sindm sollte; den» ich mache den logischen Schluß: da es erstcas die Pflicht des gebildeten Menschen ist, Theil zu nrhwen an jeder Gutcsbeabsichtigmdm Sache, da ferner die heutigm Juden an dem Wohl der Christen aufrichtigen Antheil nehmm, so werden folglich auch die Christen as demjrnigm, was das Wohl der Juden bezweckt, ebenfalls gewiß Ancheil nehmen. Gott hat ja dm Juden gleis, andern Menschen erschaffen, ihm das Denkvermögen und alles, was!..Jahrg. r. Bänd. ־ C ■;! ' den