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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft · p. Seite 407

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
Article
[Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 407 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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407 Spur zur Rechtfertigung solcher grausenhasten. Thaten in den jüdischen Gesetzbüchern und Schriften vorhanden sei. Am 3. December 1842 starb in Braunschwelg der Herzogt. Landes-Rabbiner Herr S. Eg er, zum Leidwesen Aller, die diesen ehrwürdigen und rabbinisch-getehrten Mann persönlich oder durch seinen guten Ruf kannten. Er war aus Halberstadt gebürtig, ein Sohn des dortigen seel. Rabbiners׳ Levin Eger und ein Enkel des in Israel berühmten Presburger und Zülzer seel. Rabbiners Akiba Eger, Verfassers der bekannten Schrift: ״Mischnat de Rabbi Akiba." . Als Lm Anfänge des Jahres 1808, nachdem die damals westfälischen Juden völlig gleiche.Rechte mit den christlichen Einwohnern erhielten, eine jüdische Synode nach Kassel berufen ward, um über die innern Verbesserungen der jüdischen Gemeinde- und Kultus-Verhältnisse zu berathschlagen und diese mit den vom Staate den Juden verliehenen Rechten mehr in Einklang zu bringen, zu welchem Ende mehrere jüdische Deputirte aus allen Landestheilen sich in Kassel versammelten und worauf, in Folge dieser Berathungen, der damaligen Regierung die Errichtung eiiles Israelitischen Konsistoriums vorgeschlagen worden, wurde der Rabbiner S.Eger, damals bloß ein gelehrter Privatmann, als einer der Deputirten von Halberstadt erwählt. Ein Jahr darauf, 1809, ward derselbe, welchen wir persönlich kannten und der auch einige Jahre mit uns in amtlichen Beziehungen gestanden, vom K. W. Konsistorium der Israeliten dem Kultusminister zum Rabbiner in Braunschweig, vorgeschlagen und ernannt, seit welcher Zeit er sein Amt ehrenvoll verwaltete und der Hochschätzung der Juden und Ehrlsten fortwährend sich zu erfreuen hatte. (Herr Dr. H e rzseld in Braunschweig, ist jetzt zur allgemeinen Zufriedenheit alldort zum Landes-Rabbiner an die Stelle des verewigten Eger ernannt worden.) Am 5. August starb zu Frankfurt a. M. Herr Dr. M. Ereizenach, (geb. 1789) Lehrer der Religion, Mathematik und deutschen Sprache an der dortigen israelitischen Bürger- und Realschule, als Schriftsteller durch zahlreiche Schuflen (״Ansangsgründe der darstellenden Geometrie 1821," ״Anleitung zur hohem Zinsrechnung, nebst Logarithmentafeln 1825," VI». Jahrg. 2. Band. 10

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