Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band sechstes Heft
- Article
- Historische Betrachtungen
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 331 (sequence 5)
- Language
- German
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331 ist die ganze Erde, ihr aber sollt mir ein pricstcrlichcs Reich sein und ein heiliges Volk." (2 B. M. 19, 5. 6). ״Die Kinder Israel sind mir leibeigen," (3B. M. 25,55). ״Du bist ein dem Ewigen, Deinem Gott geheiligtes Volk, Dich hat der Ewige Dein Gott erwählt, sein leibeigen Volk zu sein, aus allen Völkern, die auf der Erde sind. Nicht weil'ihr etwa zahlreicher wäret, hat der Ewige Euch angenommen und erwählt, denn in Wahrheit seid ihr die Wenigstcn unter allen Völkern, sondern bloß weil der Ewige Euch liebt u. s. w." (5 B. M. 7, 6 — 9). ״ Dieses Tages bist Du eine dem Ewigen gewidmete Nation geworden." (5 B. M. 27, 9). ״Me Völker der Erde werden sehen, daß Du nach dem Namen des Ewigen genannt wirst." <5 B. M. 28, 10). ״Me Völker, zu denen der Ewige Dich verstoßen wird, wirst Dir zum Erstaunen, zum Beispiel und zur Warnungslehre sein." (Das. V. 37). ״Liebe den Ewigen Deinen Gott, Halte Dich an ihn, denn hieraus beruht Deine Erhaltung und Dein langes Leben." (5 B. M. 30, 20). ״Als der Höchste Nationen cinsetzte, als er die Söhne Adams verthcilte, da setzte er die Gränzen der Völker nach Anzahl der Kinder Israels, denn des Ewigen Antheil ist sein Volk, Jakob die Schnur seines Erdreichs. Er stand ihm bei im wüsten Lande, in der Einöde gräßlichen Geheuls, umringt es, giebt Acht-darauf, bewahrt es wie sein Augenbild. Wie der Adler sein Nest bewahrt, über seinen Zungen , schwebt, breitet seine Flügel aus, nimmt und trägt es hoch aus seinen Schwingen, so führt der Ewige dies Volk, er allein, kein fremder, Gott mit ihm." ( 5 B. M. 32, 8—13). ״Zn späten Zeiten einst steht hcrge stellt des Ewigen Tempelberg an der Gebirge Spitze, hoch übcrragcnd alle Höhen, und zu ihm strömen ״alle Völker,'" Nationen muntern sich einander auf: ״Auf, laßt uns wallen zu'de.s Ewigen Berg, zu Zakobs Gottcstempel, daßwandcln wir in seinen Pfaden, denn nur von Zion aus kommt Unterricht und Gottes Wort nur aus Zerusalem. Hier wird