Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band fünftes Heft
- Article
- Amtliche Anrede des Herrn Bürgermeisters zu Würzburg, bei Gelegenheit der neulichen Rabbinerwahl daselbst
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 303 (sequence 5)
- Language
- German
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303 3. d e n Ritual Vorschrift e n und Satzungen treu ergeben?*) An welchem von den Bewerbern um das Rabbinat man diese 3 Eigenschaften ganz besonders erkennt; wenderWähler nach seiner Überzeugung für den Wissenschaftlichsten, Sittlichsten, dem Glauben treu Ergebensten hält, dieser ist für ihn der Würdigste- Nicht Bande der Anverwandtschaft, nicht die Macht der Freundschaft oder das Wort der Empfehlung, noch-viel weniger andere niedere Beweggründe dürfen zur Wahl bestimmen, sondern bei jedem der Wahlmänner stehe als Grundsatz fest: Wen ich für den Würdigsten erkennenden wähle ich. So will es die Gerechtigkeit, so will es der gerechte König, unser hochverehrtester, allgelichter Landesvater, so will es der König der Könige, Gott, dessen Auge wacht, und der, selbst der Gerechteste, Gerechtigkeit fordert und über die heutige Wahl einst Rechenschaft voir jedem aus uns abverlangen wird. Ich habe das Meine gcthan, thue nun auch jeder der Wahlmänner das Seinige. IV.;׳ Schreiben eines studirenden Israeliten - . an..... —) ׳ ' (Mitgetheilt vom Herrn Landes-Nabbiner vr. Herxheim er in Bernburg.) B., am 28. Dezbr. 1842. Theurer Freund! Ich stehe jetzt am Scheidewege mcines Lebens., Welchen Weg nun einschlagcn? Meine Ver- -)>) Tillen, ohne Ausnahme? D. H. -rr0׳(״ Beitrag zur Charakteristik der heutigen Zustände der deutschen Israeliten, möchte dieser Brief wohl eine Aufnahme׳ in dieser Zeitschrift verdienenwie er auch gewiß für viele Leser derselben nicht ohne Interesse sein dürfte. . Der Einsender.