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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band fünftes Heft · p. Seite 278

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band fünftes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 278 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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278 pfehlen möchten, hat zuerst, Moses Mendelssohn übersetzt; doch ist es unbegreiflicher׳ Weise in keine Ausgabe von des Letztem Werke ausgenommen worden." (Dieß wird doch aber wohl bei der jetzigen neuesten Ausgabe geschehen? D. H.). Der Herr Herausgeber des gedachten Almanachs fährt dann fort: ״Während das ältere Zudenthum den Ärzten seiner Bckennung eigens ein tägliches Gebet zur Pflicht gemacht hat, das nach seinem wesentlichen Inhalte auch dem Geiste eines jeden christlichen Arztes der Gegenwart entsprechen kann, und von Erlangen aus, (von den Hm. Professvren Wagner und Leupold), nur für die Wissenschaft christliche Zdeen gefordert sind, geht unser christlicher Arzt, Hr. Physikus Nr. B., nur 2 Meilen von Erlangen, näm-!ich aus dem an Judeneinwohncrn so reichen Fürth, schon weiter. Allem Vermuthen nach von einigen jüdischen Ärzten in der Stadtpraxis bei deren reichen Glaubensgenossen etwas beengt, verlangt er in den diesjährigen Badenscheu Annalen für Staatsarzneikunde (1839,) gleich dem auch nicht sonder-!ich beschäftigten College», Hrn. re. Hr. N. in Berlin, in dessen ״Handbuche der Medicinal- und Veterinär-Polizei" (Berlin, 1838) nicht nur: daß Juden in Zukunft zur ärztlichen Praxis nicht nur nicht berechtigt, sondern das alttestamentarische Volk zur Doctorwürde überhaupt nicht zugclassen werde!! Wir möchten hier mit Socr.ates das Gebet Plato's (Alcibiades II.) empfehlen: ״Gieb uns, o Gott, erfleht und uncrfleht das Gute, das Böse aber wende ab, wenn es stich von Dir erfleht wird." Die zahlreichen Leser dieses Taschenbuches werden gewiß mit uns der Mciirung immer weiter. In meinem gestrigen Wissen entdeckt er heute׳ der Irrthümer viel, und mein heutiges findet er wohl morgen voller Fehl! Allgütiger! Du hast mich erkohren, über Leben und Lod Deiner Geschöpfe zu wachen. Ich schicke mich nun an zu meinem Berufe. Stehe mir bei in diesem großen Geschäfte, daß es fromme! Denn ohne Deinen Beistand frommt dem Menschen ja auch das Kleinste nicht!"

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