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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft · p. Seite 258

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band viertes Heft
Article
Aus dem Österreichischen, dortige Israeliten betreffend [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 258 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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258 Fanny von Arnstein war auch die Schwester der vor einigen Jahren verstorbenen rühmlich bekannten Frau Baronin von Eskeles in Wien und der sehr ehrwürdigen, ebenfalls wissenschaftlich und feingebildeten Madame Levy, gebomen Jtzig, in Berlin, deren Haus dort ebenfalls der Versammlungsort für ausgezeichnete Geister ist, und die wegen ihrer Herzensgüte, ihrer überaus großen Wohlthätigkeit, besonders gegen arme Verwandte und gegen jeden Dürftigen, und in Ansehung der Beförderung und Unterstützung alles Gemeinnützigen und Guten, allgemein verehrt wird. Ihr Bruder war der königliche Baurath Jtzig in Berlin, welcher die erste preußische Chaussee, von Berlin nach Potsdam, als eigenes Unternehmen, wiewohl zu seinem großen Verluste , bauen ließ. Einige ihrer Neffen sind gelehrte, ausgezeichnete und hochgeachtete preußische Staatsbeamten. Ohne indeß, in Betreff ihrer andern Geschwister, hier ins Detail zu gehen, können wir doch nicht umhin, auch hier noch einer ihrer vor Kurzem in Berlin verstorbenen, geistreichen und wohlthatigen Schwestern, Frau!. Recha Jtzig, welche viele Legate, auch an Christen und christliche Anstalten, vermachte, so wie auch ihrer bereits vor mehreren Jahren verstorbenen frommen und vortrefflichen Schwester , Madame Blümchen F r i e d l a n d e r in Berlin, rühmlicher Erwähnung hier zu thun, über deren gottseliges Leben und Wirken auch schon die ihr von ihrem Gatten, dem verstorbenen Herrn Stadtralh David Fried lande r, gewidmete schöne Grabschrift auf dem alten jüdischen Gottesacker Zu Berlin, welche wir vor einigen Jahren mit ehrfurchtsvoller Rührung gelesen, viel Wahres und Gutes enthalt. Wir freuen uns übrigens, dieser würdigen Familie, und. zwar der Tendenz der Sulamith angemessen, bei der obigen Mittheilung zugleich den Tribut unserer Wertschätzung zollen zu können. D. H.) Am 17. Oktober 1793 wurde Isaak Noah Mannheimer, erster Religionslehrer und Prediger am israelitischen Bethause zu Wien, Schriftsteller, zu Kopenhagen geboren. Als er in Wien die Leitung der Gemeinde übernahm, war sein eifrigstes Bestreben, die Religionsschuten zu reorganifiren, einen geregelten Gottesdienst wieder herzustellen, der an den alten Zionstempel erinnert, und bei Trauungen, Leichenbestattungen rc. eine gleichmäßige Feierlichkeit anzuordnen. Am 3. Februar 1811 wurde Jos. August Frankl zu Charast in Böhmen geboren. Mit dem episch-lyrischen Ge-

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