Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
- Article
- Literatur [Rezension]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2304627-2304643-2304645-10852153--09402-2313558- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
183 Bon dem Verfasser des im vorigen Jahre bei Heinrich Hunger in Leipzig erschienenen und von Sachkennern so rühmlich empfohlenen „Praktischen Handbuchs der Buchdruckerkunst," Herrn Hermann N e u b ü r g e r (jüd. Rel.) in Dcßau, kommt jetzt in der Aue'schen Buchhandlung daselbst ein „Leitfaden für Schriftsetzer-Lehrlinge" heraus. Der Verfasser ist selbst Besitzer einer Buchdruckerei, und hat in derselben bereits mehrere junge Leute zu tüchtigen praktischen Buchdruckern herangebildet. Vielleicht ist zugleich Eltern und Vormündern, deren Söhne und Mündel diese Kunst erlernen sollen, mit dieser Anzeige gedient. .man ros Des Tempels wahrer Werth. Reden, gehalten am 3O. Tischri 5602 (13. Oktober 1841). Zur Einweihung der neuen Synagoge zu Schneidemühl, von Salomon Pleßner, Religionslehrer. (Berlin, 1841, gedruckt bei ■ Julius Sittenfeld, Burgstraße Nr. 23.) Gelehrt, sromni und dem dortigen Zwecke gemäß verfaßt^) _ Die vier Denksteine an der Gränze der Wanderschaft. Die letzte Predigt im alten Jahre von Dr. Gotthold Salom o n. (Hamburg, 1841, gedruckt bei I. I. Halberstadt.) Zn der bei den Predigten dieses Herrn Verfassers be- Wie aus dem Schluffe dieser Predigten hervorzugehen scheint, verlangen aus) 'manche Israeliten in Schneidemühl Kultusreformen, denn Hr. Pleßner sagt ihnen unter Andern» Folgendes bei seinem Abschiede: „Ich wünsche kindliche» Gehorsam gegen ihn (den „geistlichen Führer der Gemeinde") und eine ehrfurchtsvolle Schonung in den Forderungen von Dinge», die freilich dem oberflächlichen Blicke zeitgemäß und riothwendig erscheinen, in die er aber doch nicht, ohne mit seinem Gewissen, mit der Schrift und Lradition in Widerspruch zu gerathen, willige» kann." Werlangen denn wohl die Herren Schneidemühler wirklich solche „Dinge" von ihrem Rabbiner? — VIH. Jahrg. 2, Wand a