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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft · p. Seite 169

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 169 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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169 Eine -er bedeutendsten Entdeckungen für die Geschichte des alten Bundesvolkes des Herrn, eine Entdeckung, die dem kritisch-bedenklichen Forscher auch im Widerspruch mit seiner (Roth-) Meeres ist, auch rothes Meer genannt. 2) 'Wohl eigentlich Nord-Ostwind, denn der Ostwind hätte den Israeliten das Wasser entgegen getrieben. Auch hier knüpft sich das Wunder an ein Naturereignis — an das eines gewaltigen Sturmes. Vers 22. 1) Wahrscheinlich war der Uebergang der Israeliten bei Suez, wo der Meerbusen, jetzt Bahr Assuer genannt, (nach Niebuhr B. 410 ) nur 4 mal so breit als die Elbe bei Dresden ist. An derselben Stelle wadete 1565 Dürer aus Nürnberg mit Gefahr seines Lebens durch. Auch Napoleon wollte 1798 durchreiten, wäre aber beinahe von der ihn ereilenden Fluth ertrunken. Die Tiefe beträgt dort 27 Fuß. '2) Demnach war es keine Ebbe, als die Israeliten durchgingen, denn cha wäre das Wasser nicht auf ihren beiden Seiten geblieben, auch -hatte die Zeit der Ebbe, wo es kaum 1/4 Stunde trocken bleibt, nicht zum Durchzuge zugereicht, zudem warum folgten die Aegypter, denen das Eintreten der Fluth bekannt sein mußte, nach, und wenn sie solches in der Hitze der Verfolgung vergessen, so hätten doch die Letztem bei dem allmähligen Anschwellen der Fluth sich nicht so von ihr ereilen lassen sollen, daß nicht Einer (nach V. 28) von ihnen entkam? Nach Andern (Hegel) war das Wunder an ein in den Küstenländern gewöhnliches vulkanisches Ereigniß geknüpft, durch welches der Meeresgrund erhoben und durch den gleichzeitigen Wind getrocknet ward, nachdem aber die Israeliten trocken darüber gegangen waren, unter dem Fuße der Aegypter, weil die unterirdische Luft einen Ausweg'gefunden, einstürzte. - Allein während dessen gingen ja die Israeliten noch trocken im Meere fort. Oder ist V. 29. das Plusquamperfektum, das sich nur auf ihr früheres Durchgehen, ehe die Aegypter folgten, beziehet (wie es Ra schdam nimmt)? Nach Andern (Jost allgem. Geschichte des israelitischen Volkes) bestand das Ereigniß in der durch einen gewaltigen Sturm bewirkten Austrocknung einer Untiefe, über welche die Israeliten glücklich ^gelangten, wahrend die nach ziehenden Aegypter in den Wellenumka- MWVHierbei-^bleibt unbegreiflich, daß Letztere sämwtlich ihren, Tod fanden, und nicht zum Theil wenigstens an's jenseitige Ufer gelangten, da sie die Gunst des Ereignisses und des Ortes eben so wie die Israeliten wahrgenommen haben müssen. Die Erzählung stellt uns die Sache als ein großes Wunder dar, indem Moschedieselbe voraussagt und. mit. seinem Handausstrecken, herbe.igewinkt, und die Aegypter 2*

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