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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft · p. Seite 166

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 166 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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der und das viele (ägyptische) Pöbelvolk, jedenfalls an drittehalb Millionen Menschen — in drei Tagen an das röche Meer gelangen. Wie viel weniger also aus dem bei weitem langem, welchen die Tradition cinschlägt! Mit Recht geht Hr. Professor Robinson von der Lage des Landes Gosen aus, wie sie jetzt wohl allgemein angenommen wird: cs sei ein Thcil Aegyptens gewesen, der dem pelusischen Nilarm entlang und unweit der Grenzen Palästina's sich erstreckt habe, die heutige Provinz Schurkiyeh, deren Fruchtbarkeit, wie die Lebensart ihrer theils nomadisircnden, thcils ackerbauenden Einwohner der biblischen Schilderung Gosens völlig entspricht. Bon dieser Gegend, oder vielmehr von ihrem Sammelplätze Rämses aus, dcr jedenfalls in die südlichen Theile von Gosen zu verlegen, konnte Israel die Strecke bis zum rothcn Meere, etwa 8 — 9 Meilen in drei Tagen bequem zurücklegen. Was die einzelnen Lagerstätten dieses Weges betrifft, so wird man aus dcr allgemeinen Bezeichnung Suchoch, d. i. Hütten, schwerlich die Lage der ersten Station ermitteln können, und am Ende liegt daran eben so wenig, als an dem Ausfinden von Migdol, Pihahiroth und Baal-Zcphon, den letzten Rastortcn vor dem Durchzuge. Der wichtigste Punkt, für den auch die vorliegende Untersuchung besondere Sorge trägt, bleibt die mittlere Station Etham. Am zweiten Tage erreichten sie Etham, „vorn an der Wüste." Welcher Wüste? Im zweiten Buche Moses heißt es, daß die Israeliten, nachdem sie durch das rothe Meer gegangen^ waren, drei Tagereisen durch die Wüste Sur wunderten, aber im vierten Buche Moses wird derselbe Landstrich die Wüste Etham genannt. Hieraus folgt, daß Etham wahrscheinlich an der Grenze dieser östlichen Wüste lag, vielleicht nicht weit von der jetzigen Spitze des Meerbusens und zwar östlich von der Stelle des alten Kanals. Könnte es sich nicht auf oder nahe an dem Streifen Landes zwischen dem Meerbusen und dem Wasserbecken der Bitterseen befunden haben?" Auf jeden Fall

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