Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band drittes Heft
- Article
- Etwas Historisches über das Julius-Hospital zu Würzburg
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 159 (sequence 4)
- Language
- German
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159 wird cs weder Staat noch Kirche billigen , einer Gemeinschaft zu entreißen, was ihre Vorfahren für Geld gesetzmäßig gekauft und worüber sie mit ihrem Kaufbriefe sich ausweist, ohne mindestens den Kaufschilling zurück zu erstatten. Wer nun aber daraus, daß der fromme Julius, der sonst so menschenfreundliche Bischof sie begangen, den Schluß ziehen wollte, nach der Lehre des Christenthums sei solches widerrechtliche Verfahren gestattet, würde gewiß einen groben Fehlschluß machen. So sollte man doch auch endlich aufhörcn, diese Art von Schlüssen auf Juden anzuwenden, und nicht noch immer, wie ein bayerisches Blatt, was von einem Juden geschieht, als vom Iudcnchume erlaubt, auszuposaunen. — Kissingen, im Fcbr. 1842. Dr. Adler. III. ArchivarrscheS, mitgstheilt von H. Iolowicz in Berlin. Unter den vielen schönen und hochherzigen Charakterzügen des am 27. April 1785 im Dienste der Menschheit in den Fluthen der Oder zu Frankfurt gestorbenen Herzogs Leopold von Braunschweig, sind auch einige, die in der Geschichte der Israeliten ewig' bewahrt zu bleiben verdienen- und die geehrten Leser dieser Zeitschrift werden cs daher nicht unangemessen finden, wenn wir ihnen hiermit einige epitomarische Notizen aus der trefflichen Lebensbeschreibung des Herzogs Maximilian Julius Leopold von Braunschweig, von vr. Christ. Wilhelm Spieker, Superintendent, Professor, Ritter re., zweite verbesserte Auflage. Frankfurt a. O. 1839, vorlegen. Nachdem der gelehrte Verfasser das ruhmwürdige und thatenreiche Leben des Herzogs bis zum Jahre 1775, in