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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft · p. Seite 117

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 117 (sequence 31)
Language
German
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117 schichte der Philosophie unter den Muhamedanern, sprachlich, kritisch und geschichtlich erläutert von Franz Delitzsch. (Leipzig, 1841, Verlag von Ambrosius Barth.) 3 Thlr. Eine seltene, merkwürdige Erscheinung auf dem Gebiete der hebräischen Literatur! Sowohl das hebräische Werk selbst, als von einem karäischen Theologen, als auch die Prolegomena, das Onamastikon. der Excurs über das Werhältniß dieses Ez Chajim zum Morc Nebuchim; kiirz alles, wohin man blickt, ist interessant und lehrreich, und wir dedauern nur, daß wir sowohl dieses Mal wegen des beschränktcn Raumes, als auch da wir dieses Werk erst so eben beim Schlüsse dieses Heftes zur Anzeige in der Sulainith, erhalten, nicht im Stande sind, es nach Verdienst und gebührend hier zu bcurtheilen. Wir begnügen uns daher, vorläufig unsere Leser auf diese literarischen Schätze aufmerksam zu machen, und theilcn Einiges aus der Vorrede dieses, auch äußerlich von der Berlagshandlung trefflich ausgestattcteil Werkes mit, welches imManuscript in der Leipziger Raths- Bibliothek die Aufmerksamkeit des Herrn Dr. Delitzsch erregt hatte, und ״das, wie mehrere andere Codices, unter der Belagerung und Eroberung Buda's (1684, 86) durch das Heer Kaiser Leopold's erbeuteten Spolicn nach Deutschland gebracht worden ist lind bei der großen Seltenheit karaischer Handschriften zu den kostbarsten Schätzen der Leipziger Bibliothek gehört." Schon das Aeußere dieses Codex empfahl sich mir u. s. w., sagt Herr Dr. Delitzsch. ״Noch mehr als die Form mich anlocktc, nahm mich der Inhalt dieser Handschrift in Allspruch, vorzüglich das scharfsinnige, reichhaltige und schön disponirteWerk Ahron den Elia's, betitelt: Ez Chajim, welchem der Schreiber die דיני שחיטה desselben Verfassers einen Traktat aus seinem großen Sefer Mizwot beigefügt hat. Ich erkannte bald die hohe Bedeutung jenes Werkes, sowohl für die Klllturgcschichte überhaupt, als auch insonderheit für die bis jetzt nur fragmentarisch bearbeitete Gcschichte der Philosophie und

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