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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft · p. Seite 110

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 110 (sequence 24)
Language
German
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IRI
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110 unserer Zeitschrift gemäß und besonders für diejenigen Leser, welche dieser Gegenstand vorzüglich mLeressirt , mehrere uns theils selbst, theils nur nach ihren Titeln bekannte Israeli-- tische Predigten hier an. Rede bei dem Antritte seines Amtes als Rabbiner zu Stuttgart - am zweiten Sabbath Chanuka 6595 (3. Zan. 1833) gehalten von Dr. Maier u. s. w. (Stuttgart, ^1835 , Hallbergersche Verlagsbuchhandlung.) 4 Gr. ׳ .,אבןיי בזובה Die kostbare Perle, oder das Gebet. Eine.Ab- Handlung über die Gebete Israels-insbesondere.- In 13 Vorist süß und ganz lieblich!) Solche Predigten sollen: gedruckt werden! Wir können daran unsere schwache Kraft. üben, etwas dabei lernen, Versuche machen und — wenigstens am Ende uns selbst eingestehen, daß wir weit hinter diesen Mustern zurückgeblieben! — Aber wie Viele lassen ihre Predigten drucken, von denen man weiter nichts sagen kann, als —sie sind gedruckt. —7 Nun, diese Predigten wären freilichwenu Sie so wollen, auch Muster — wenn auch nur negative — um daran zu lernen, wie man keine, solche machen soll. -^.Lst das nicht wenig Nutzen und. gr o ßer Mißbrauch! Vom Predigen: gilt, meines Erachtens, auch,- was Maimonides von der Prophetengabe sagt. (Nehmen Sie das hebr. נבוא■■ in seiner primitiven Bedeutung, wie es schon ר״שי (Iarchi) 1. Mos. 7, 1. nimmt.) Und wie predigen doch diese Herren so l e i chtF Aber es sind, auch l eicht e. Predigten 7sie kosteten weder Studium noch Nachdenken — die Predigten wurden gepredigt und gedruckt!,— Die Presse soll durch meine Predigten nicht, die Zahl dieser Predigten noch permehren u.-s. w. ^) C Der sehr bescheidene, gelehrte Herr Abfasser dieses Brkefes gehört gewiß, wie leicht von competenten Richtern anerkannt werden wird, zu den rühmlichen Ausnahmen von der, Regel, -und seinen Predigten würde, wenn er sie dem Drucke übergeben möchte, ohne Zweifel der Beifall der Sachkenner nicht fehlen. Schon aus dem besondern Umstände allein, daß wir durch/einen günstigen Zufall eine seiner Predigten, die sehr gehaltvoll und trefflich ist/ im Manuskript gelesen, welche er nämlich am 7. Marz 1836 <tn dem Grabe eines biedern Israelitendes Herrn K al l m a n n W o l f f O p p e n h e im, gewesenen Antiquars zu Heide!- berg, ״der sein Erdenleben auf 100 Jahre brachte und der wegen seines rechtlichen Wandels und feinet gewissenhaften Religiosität allgemein geschätzt wurde,״ schon aus dieser Predigt allein können wir mit Recht,schließen, daß seine Predigten überhaupt, auch gedruckt einen erwünschten, heilsamen Eindruck auf seine Leser machen würden. D. H.

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