Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang zweiter Band zweites Heft
- Article
- Verhandlungen der Isrealitischen Kreis-Synode zu Würzburg, im Jahre 1836
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 84 (sequence 2)
- Language
- German
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die Grundsätze festzustcllcn, »ach welchen ein neues Religion?׳- buch für das ganze Königreich zu verfassen sei. Dieses soll dann dem Ober-Rabbinatc zur Prüfung und Sanktion vorgelegt werden. Dem Comitch sollen auch.erfahrne Pädagogen beigegeben werden. Bis zur Einführung des neuen Lehr- Huches sollen die beibehalten werden, welche einmal eingcführt sind, und für die Schulen, in welchen ein neues eingeführt wird, seien zu empfehlen die Lehrbücher: von Homberg(SSne 3ion),vonIlv.Herxheimer und üv.Büdinger. Auch sei eine neue biblische Geschichte im Style der Schmidt'schen abzufassen. Endlich sei eine correkte Lefilla (hebr. Gebetbuch) und ein Pentateuch als Lehrbücher einzuführen. — Die crstere betreffend, wurde die von Heidenheim in Vorschlag gebracht und beschlossen. 4) Nach der Verordnung vom 28. Nov. 1828 soll von der Lokal- und Schulinspektion nebst dem Distrikts-Rabbiner die Schule beaufsichtigt werden. Am Rabbinatssitzc soll die Aufsicht jedoch lediglich dem Rabbiner zustchcn. 5) Auf dieselbe Weise und nach denselben Vorschriften wie in den christlichen Schulen. 6) wurde dahin beantwortet: a) Zn Flecken und Dörfern mit einer jüdischen Bevölkerung unter 40 Familien soll das Minimum in 150 Fl. nebst freier Wohnung und Heizung, >1) in Städten von 20 und Dörfern von mehr als 40 soll das Minimum in 300 Fl. nebst freier Wohnung und Heizung bestehen. In beiden Fällen jedoch nur dann, wenn nicht die Gemeinde ihr Unvermögen notorisch nachweist, e) in dem Falle, daß nur ein Schulasspirant angestellt werden kann, soll derselbe freie Kost, freie Wohnung Aind Heizung nebst 40 Fl. an Geld erhalten. 7) Die Kandidaten sollen solche Gymnasien besuchen müssen, wo zugleich der Sitz eines Rabbiners ist. Dieser soll einen aus der Kreiskasse der Israeliten besoldeten Vicar an die Seite bekommen und den Kandidaten den ״Vvrbcreitungs- Unterricht" crthcilen. Zur weitern Bildung soll am Sitze einer Universität eine jüdisch - ihcologische Hochschule begründet