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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 39

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 39 (sequence 16)
Language
German
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IRI
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Oceans und zwang alle Völker dcr Erde, sich zum Islam zu bekehren." - In R o z e t' s> ״Beschreibung des Gebietes von Algier," heißt es wie folgt: ,- Unter der Bevölkerung der Stadt Algierbefinden sich 6000 Juden. - Diese jüdische Bevölkerung von Algier besteht eigentlich cnis Flüchtlingen aus Spanien, welche das Land׳ wegen grausamer. Verfolgungen im 16. Jahrhundert .verließen. Zn diesen ersten Zeiten ihrer Uebersiedelung befanden sic sich auch in weit blühenderm Austände. als heutigen Tages. Zü n den interessantesten und merkwürdigsten Gegenständen , -welche die Umgebungen der Stadt Algierauszuwcisen haben, gehören die heiligenQuellen und die Einsiedeleien.! Die Marabuts, die bei den Mauren und Berbern als!Heilige. in Ansehen stehen, (denn nach ihrem Glauben steht jeder Marabut unter den unmittelbaren Einflüssender Gottheit), find die Hüter,dieser! heiligen Quellen. Eines dieser Heiligthümer Heißt, Sidi-Zakub. Diese Einsiedelei, Kelche Kapitain Rozet. eines Tages besuchte, befindet sich in nordwestlicher Richtung von der Stadt, auf dem Gipfel eines Felsen, beschattet von einem mächtigen Olivenbaum. Aus dcr Westseite des Felsen befindet sich eine Quelle, in welche der Volksglaube alle Wunderkraft verlegt. Der hier hausende Marabut ist wegen feiner wunderthätigen Heilungen sehr berühmt. An einem Tage, an-welchem eine große Schaar von Pilgern dorthin wallfahrtete, folgte auch der Verfasser um sechs Uhr Morgens einem. ansehnlichen Zuge von Negern und — Zudem Es. befanden sich dabei ganze jüdische Familien, bestehend aus Männern, Frauen und Kindern. Diese nahten sich sämmtlich in großer Ehrfurcht (?) der Quelle, nachdem sie. ihre Schuhe abgelegt hatten. (?!!) Sie zündeten hierauf in der.Nähe des heiligen Quells ein Feuer an, worein sie Weihrauchkörner streuten. (!!) Mancherlei Opfer (?) wurden auch in das heilige (?) Wasser geworfen, als Eier, Brvd,, Vogelfedern und Blut von Bö-

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