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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft · p. Seite 34

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang zweiter Band erstes Heft
Article
Literatur [Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 34 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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cöinmentariis Kam. David Lutizalli et Meiri Leileris, additis prolegomenis uberrimis, quibus linguae poesisque neohebr. historia illnstratar , e codicillis Francisci Delitzschii. (^Leipzig, XLVIII, Künzel.) 1 Thlr.;: ״Die Blätter für literarische Uritcrhaltung, Nr.91- 9L und 93 (1839)" enthalten eine günstige Anzeige dieser Schrift (unterzeichnet Cäsar W. Lengerke), und es heißt in derselben wie׳ folgt: ,, Zm Jahre 1837 erschien zu Leipzig ein dramatisches Gedicht in hebräischer Sprache und in vier Abtheilungen vom gefeierten MvschehChajim Ben Jakob Luzzato, unter dem Titel ״ Migdal- Dz, oder die Unschuld der Gerechten," aus beinahe 2800 Versen bestehend. Lange schien dieses Drama aus dem 18. Jahrhunderte völlig verloren zu sein, bis es ein Zufall in Mailand wieder auffinden ließ und so in die Hände des gelehrten Herausgebers, Franz Delitzsch, brachte, ) welcher seine Ausgabe mit trefflichen Einleitungen in lateinischer Sprache versehen hat. Schon die für mich und auch wohl für Andere überraschend neue literarische Erscheinung an sich, dann aber vornehmlich die wahrhaft dichterischen Schönheiten des Werkes, der Wohllaut und die ganze technische Vollendung der Sprache zogen mich so machtig an, daß ich die lieblichen und wohltöncnden Mctrorythmen, wenn auch wörtlich, doch ohne ängstlich an der Sylbenmessung zu hasten, wiederzugeben versuchte. Dieses Drama selbst war eine um so erwünschtere Erscheinung, da gerade in neuester Zeit, vornehmlich durch F. Delitzsch in seiner ״Geschichte der jüdischen Poesie feit Schließung des Kanon bis auf die neueste Zeit," ein für die Mehrzahl der christlichen Gelehrten ganz unbekanntes Gebiet eigenthümlicher Literaturperioden eröffnet und man auf größere Proben dieser hebräischen Literatur, deren Stimme nach dem Schluffe des Kanons kaum in einzelnen Zelten ganz verstummte, mit vollem Rechte gespannt war ms. w." ־ In Gcrsdorf's ״ Repertorium " wird hingegen das Ganze

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