Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Literatur [Nachricht]
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 385 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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385 Diese neue Auflage der bereits im 2. Hefts dieses Jahrganges der Sulamkth, Seite 90, lobend angezeigten Schrift sollte in allen.deutschen Israelitischen Familien angeschafft und benutzt werden. Deduction des Eigenthumsrechtes. Anthropologische Untersuchung nach biblischen Ansichten. Übersetzt aus dem hebräischen Werke des Verfassers von M. B. Friedenthal. *) (Berlin, 1838, bei Schlesinger.) - Geh. 6 Gr. Das Ausland (1837. Nr. 264) theilt aus den ״Memoiren eines russischen Reisenden" (er heißt Glagoiew, und sein Werk erscheint auf Kosten der Kaiserlich-russischen Regierung) einen Artikel aus Brody, vom 12. Mai 1823 (?) mit, ׳in welchem nur von den dortigen Juden die Rede, ist, welches wohl auch nicht Wunder nehmen kann, da nach der Angabe des Verfassers daselbst 22000 Juden ansässig, sein und 10,000 fremde Juden dort ״gehen, kommenund Handel treiben", während nur 4000 Christen in diesem Orte, wohnen sollen. In wie fern diese Angaben richtig sind, oder nicht, können wir nicht genau wissen, indessen müssen wir uns wundern, daß der Reisende noch keine andere. *) Dieser thätige Arbeiter im Weinberge des Herrn, welcher sich zugleich längst auch als ein rabbinisch gelehrter Mann bekundete, Verfasser mehrerer Schriften, besonders des in fcühern Jahrgängen der Sulamith näher angezeigten, hebräischen Werkes: Jeß od Hadath, welches unter dem Titel: ״Die Männer Gottes, oder biblische Charakteristik" von Herrn R. I. Fürstenthal in's Deutsche übersetzt (Berlin, 1835, Büreau f. Literatur u. Kunst, Preis 6-| Sgr.) erschienen, fährt, wie wir sehen, fort, für seine Glaubensgenossen in vielem Betrachte nützlich zu wirken, ist der Stifter des ״Vereins für Beköstigung der Breslauer und dortigen fremden armen Israeliten", und sein Wirken verdient demnach die lobendste Anerkennung. Die oben angeführte Schrift kennen wir indeß noch nicht näher und müssen also unser Uriheil über dieselbe noch ausschieben. VW. Jahrg. 1. Band. 25