Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
- Article
- Jude oder Israelit? Jüdische oder Mosaische Religion
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 368 (sequence 2)
- Language
- German
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368 die Vornan!en der Israeliten einer Controlle unterwerfen lind auf gewisse biblische oder gar jüdische beschränken wollte, u. s. w.*) (Nachdem der Herr Verfasser sich über das Verlangen äußert, daß sich die Bekenner der Mosaischen Religion nicht Israeliten, sondernJuden nennen sollen, und daß es statt der modernisirten Neuerung a l t t e st a m e n t a r i sch, m o sa i sch — überall nur jüdisch heißen soll, fährt er wie folgt fort): ^./Ms Muß allerdings zugegeben werden, daß das Epifheton ,, a l t t ess amentarisch " modern ist, denn vor IW(( Jähreni wußie keine Seele etwas von der Nennung eines alten Testaments, da es kein neues gab, und eu»s :Israels wird seines heiligen Schriften nie das^alte Trstement nennen, da er kein neues anerkennt. Aher^ ״Mosaifch"^ist eben so.wenig modern, als Israel shi M. Modern aber ist gerade der Name ״Ju d e" und , . ״Moses hat uns das Gesetz geboten, dem Erbe der Gemeind^ Jak,ob." (5. Mos. Kap. 33/V. 4.) ünsere NelM0n-ist.also von jeher nicht ״ j ü d i sch," sondern ״ m o saisch." Im ganzen Pentateuch ist die Benennung jüdisch es Gesetz, jüdische Lehre schlechterdings nicht aufzufinden,Vcheder im Original, noch in der Übersetzung. Auch kesnex der Propheten bedient sich jemals dieser Benennung. Ünd Maleachi, der die Reihe der sämmtlichen Israelitischen Propheten beschließt, endigt sein Buch mit den Worten: G e d e n k e t des -.G e s e tz e s M o s e, m e i n e s K n e ch t e s, däs ichihmbefohlen habe auf dem Berge Ho« teb an das-Kanze ZLr ael, sammt den Geboten und Rechten. (Mal. Kap. 4, V. 4.) 1׳*): Dies ist ׳Meß'P B> auch in den Kaiserl. Ästerrcichifchen 1'* 1'1י Staaten n i ch t verlangt wordtttj wid die humane Entscheihohen Behörde (vergl. 'Sul. 6. Jahrg. 3. Heft Sr 264) auf eine erfreuliche Weife zeigt, D. H. ׳