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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft · p. Seite 348

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band sechstes Heft
Article
Über den Artikel "Literatur" in der Sulamith
Date
1834-01-01
Page
Seite 348 (sequence 12)
Language
German
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348 gethan, was die Bemittelten und Reichen im alten Israel für die ׳Verbreitung des Talmuds gethan haben? Haben auch sie in großer Anzahl von diesen Übersetzungen angekauft und solche in Schulen und an arme Familien verschenkt? — Hier ist ihnen eine schöne Gelegenheit gegeden, ihre Liebe zum Worte Gottes, zu der ״Lehre, welche uns Mose geboten, als ein Erbe für dir Gemeinden Jakobs" thätig zu beweisen. Hier ists jedem Israeliten gegeben, das Wort Gottes inJsraels Schulen und Häusern allgemein zu machen, und durch größere und kleinere Ankäufe nach Stand und Vermögen das verdienstliche Unternehmen verdienstreicher Männer zu fördern. אחזי חמרבח ואחד בלבד שיכון את לבו לשמייס der Eine mag 5, der Andere 10, dieser 25 und jener 50 Exemplare ankaufen — Jedem wird das Verdienst der zweckmäßigen Verbreitung des göttlichen Wortes und der Förderung des gemeinnützigen Guten werden. ״Wer viel empfangen, von dem wird am großen Tage der Rechenschaft ein Größeres gefordert werden, als von dem, dem nur wenig gegeben worden; aber auch dieser sehe-zu, ob er das Wenige mit Treue verwaltet habe, damit ihm am großen Rechnungstage der freundliche Zuruf werde: du bist mein Knecht, ein Israelit, durch dich ward ich verherrlichet!" (Jesaia 49, 3.) Wenn es auch nicht zu läugnen ist» daß man in dem heutigen Israel auf der einen Seite Gleichgültigkeit gegen die angestammte Religion, Lauigkeit gegen alle Religiosität und sogar leichtsinniges, frivoles Bespötteln des Heiligen Wortes der Schrift findet; hingegen auf der andern Seite wahrnimmt ein nutzloses Bemühen, jedem Mißbrauche Begründung und Heiligung aus der Schrift zu verschaffen, ein starres Festhalten an alleM Herkömmlichen, wenn es auch für unsere Zeit alle -Bedeutung und allen Sinn und für unsere Lebensverhältnisse allen Zweck und allen Nutzen verloren hat; und sogar ein blindes böswilliges Eifern gegen alle neuem Einrichtungen, und wenn sie auch noch

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