Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band fünftes Heft
- Article
- Gusikow
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 312 (sequence 7)
- Language
- German
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— 312 — noch geistreicher machen, vergeht scheinbar, jede seiner Merien wird immer belebter, sein Blick strahlt selbst Begeisterung, die ganze Gestalt wird immer größer, und nimmt einen edlem Ausdruck an: -7— so wird Alles durch Alles hingerissen , und das Bravo! was-man ihm ruft, entfliegt unbewußt gleichsam, als Ausruf der höchsten Bewunderung den Lippen. Man fleht und hört einen Künstler, und fühlt gar nicht, daß man eine eigentliche Musik in dem gewöhnlichen Sinne entbehrt. Zn dieser allmächtigen Wir, kung findet Gusikow noch seinen'größten Lohn, und ist ec nicht frei von aller Begierde nach irdischem Gewinn, so Müssen wir doch ein Gefühl, eine Leidenschaft als Vorherrsch eich in ihm erkennen, die zwar nach Ehre geizt und rsngt, aber ohne Ehrgeiz zu sein gerade das belebende Element M ohne welches niemals ein großer Künstler VI. ° L i t e v a t uv. Die heiligen Schriften der Israeliten. Nach dein maforetischen Texte worttreu übersetzt, mit Anmerkungen. Von Z. Z o h l so n. Zweiter Lheil: Die Bücher Zosua, Michter, Samüel's und der Könige, (Frankfurt a. M,, 1836, in der Andreäischen Puchhandl.) *) Vergl. die Zeitschrift: ״ unser Planet." **) Berich ti.qung, ״Der im 4, Hefte dieses Jahrg. der Sulamith S. 259 angeführte Verfasser einer hebräischen Grammatik, Or. J. D’allemand , ift nicht Christ, sondern Jude. Er lebte früher zu München und jetzt zu Würzbgrg, Pr. A." . D. H.