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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band viertes Heft · p. Seite 246

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band viertes Heft
Article
[Rezension]
Date
1834-01-01
Page
Seite 246 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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— 246 — Strenge gegen einen schlechten Schuldner seine Zuflucht nahm; — sollte es ihnen verborgen sein, welche Anstrengung das jetzige Geschlecht der Juden macht, um sich eines geordneten, redlichen, auch den strengsten Anforderungen des Rechts und der Sitte genügenden Lebenswandels zu befleißigen? Sind ihnen unbekannt die Reformen im Kultus und Schulwesen, in der ganzen innern und äußern Haltung der Juden neuerer Zeit? — Wissen sie nicht, daß nur etwa hie und da einzelne der altem Generation in einzelnen Gegenden es sind, die noch bei der alten Beschästigungsweise nothgedrungen bleiben, während die große Mehrheit dem Bessern sich zugewendet hat? — Aber leider ■-Tausende von Nichtjuden können stehlen, betrügen, den ärgsten Lastern sich hingeben, man schweigt; dagegen wird das unbedeutendste Vergehen eines Juden, auf's hundertfältigste vergrößert, in alle Welt verkündet! — So hätten wir nur noch von einem Staate zu sprechen, wo so bittere Erfahrungen gemacht worden sein sollen; dies ist die preußische Monarchie! ״Sehet, ofsizielle Organe klagen über die sogenannte Emancipation. Die preußischen Provinzial-Stände (nur von Betheiligten vertreten), sprechen sich alle in diesem Sinne aus! — Aus Schlesien und Rheinpreußen vernimmt man die .nachtheiligsten Berichte von den Spekulationen der Juden." (Hier folgen nun kräftige Gründe und Gegenbeweise. So sehr wahr, gründlich und beachtenswerth diese Auseinandersetzung des geehrten Herrn Verfassers, besonders zur gehofften Erreichung seines damaligen guten Zweckes in der That sind, so übergehen wir hier gleichwohl diese Stellen, als zu unseren Zwecken minder nöthig. Für unsere unparteiischen Leser können wir das Ganze in werüge Worte fassen. Man sehe sich nämlich in Preußen überall selbst um, sehe, wie Gewerbe, Künste u. f. w. in diesem Staate blühen und nirgends wird man dort etwa über die bürgerliche Gleichstellung der Israeliten klagen

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