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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band drittes Heft · p. Seite 151

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
Article
Literatur [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 151 (sequence 13)
Language
German
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— 151 — Sern. Ich bin! und fühle, daß ich ewig bin, Mag auch mein Körper einst zu Staub zerfallen, Ersterben auch, was Herrliches vor Allen Gefesselt und entzückt den ird'schen Sinn. Die leere Form nur sinkt zur Asche hin, Der Geist kann nicht, gleich einem Ton, verhallen, Dort oben wird er einst mit Geistern wallen, Und die Unendlichkeit ist sein Gewinn. Ich bin! ich denk' den Schaffenden und mich, Zn ihm, zu ihm erhebt die Seele sich, Und schwingt sich auf zu jenen lichten Räumen. Ich bin! glaubt auch der Zweifelet׳ es nicht; Ich fühl', daß ich ein Strahl von jenem Licht, Und daß Unsterblichkeit kein leeres Träumen. _,_ R. Sendschreiben an Herrn Dr. Gabriel Ricßer kn Hamburg. (Frankfurt a. M-, 1832, gedruckt bei Heller u. Rohm.) *) Ein Verein von mehrern Mitgliedern der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt a. M. übersandte dem Herrn Dr. Gabriel Ri eßer in Hamburg, **) dem würdigen Kämpser für die Menschen- und Bürgerrechte der deutschen Israeliten, aus Erkenntlichkeit und Dankbarkeit für sein menschenfreundliches, kräftiges Streben, einen silbernen Pokal und obiges Sendschreiben, von dem Herrn l)r. Jacob Weil verfaßt. ***) Wir theilen, wenn auch zufällig sehr *) Nachträglich. **) Er hat seitdem seine intolerante Vaterstadt verlassen, und wohnt jetzt in Kurhessen, in dem Lande, in welchem die Israeliten völlig emancipirt sind, nämlich in Bockenheim, sehr nahe an Frankfurt a. M. D. H. ***) Auch die gesammten Israeliten B ad e n's legten ihre Dankbarkeit gegen den Herrn »r. Ricßer für sein edles Be- Mühen dadurch an den Tag, daß sie ihm ein ausgezeichnet schönes, berühmtes Gemälde, welches auch in der Berliner Kunstausstellung Anerkennung und vielen Beifall gefunden,

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