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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band drittes Heft · p. Seite 147

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
Article
Literatur [Nachricht]
Date
1834-01-01
Page
Seite 147 (sequence 9)
Language
German
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147 — strengungund unausgesetztem, dazu besonders erforderlichen Fleiße der Israelitischen Theologie, als einstigem bestimmten Beruf, gewidmet haben müsse, indem er, ohne es gerade zu wollen, hie und dort zugleich den gründlich gelehrten Rabbiner in seinen Vorträgen beurkundet, die übrigens rein biblisch bearbeitet sind. Indem wir die baldige Erscheinung der folgenden Hefte dieser Predigten wünschen, theilen wir einige gemüthliche Stellen aus einer derselben, betitelt: ״Die Hoffnung auf ein ewiges Leben, mit Hinblick auf den Ewigen betrachtet," (Text: ״Der Ewige regiert immer und ewig." 2.35. Mos. 15, 18.) hier mit. Nachdem nämlich der Herr Verfasser die Gründe, in Betreff der Hoffnung jedes einzelnen Menschen auf ein ewiges Leben, theologisch und philosophisch, zweckmäßig und angemessen entwickelt, fährt er, seine Beweise ausdehncnd ׳ und auf das Schicksal ganzer Völker übergehend, wie folgt, fort: ״O das Schicksal des Einzelnen nicht nur, sondern auch das ganzer Völker gicbt Zeugniß von einer vergeltenden Ewigkeit. Wohl fand Israel nach langer Sclaoerei in Egypten seine Freiheit und Erlösung: — aber diejenigen Geschlechter, die diese nicht mehr erlebten, was hatten Die mehr gesündigt, weniger verdient, daß sie den Tag des Ausgangs aus Mizraim nicht mehr schaueten, und im Elende untergingen? — Oder sehen wir aufuns selbst hin. Unser Geschick, unser Galuth ist nicht minder herbe, als das in Egypten; denn ist auch unsere Unterdrückung feiner, als die egyptische, — so fühlen wir dagegen auch feiner, als unsere Vorfahren; und unsere Sclaverei dauert schon viel länger, als die in Mizraim und Babylon; sie währet schon achtzehn lange Jahr- Hunderte!— Brüder! Wenns einen Gott im Himmel giebt, der, wie der Prophet (Chab. l.) spricht, das Unrecht 10 *

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