Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
- Article
- Über die Entstehung des Glückwunsches beim Niesen
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 139 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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139 Daträ, Soll 14, Seite 2.) gleichzeitig mit dem Pentateuch von Moses geschrieben ist, so findet sich das Wort niesen also schon weit früher, nämlich im ׳Buche Hiob, Kap. 4t, 9,' und ist demnach zur damaligen Zeit bereits bekannt ge? wesen. Die zweite Art, einen. Glückwunsch beim Niesen zu äußern, geschieht bei den Juden von den Anwesenden mit dem hebräischen Zurufe: *רב ואד, oder mit dem ins chaldäische von Onkelos in den Sprüchen Salom., Kap. 3, 8, übersetzten Wort: אסיותא, oder, der Abkürzung nach, ^2א. Alles dieses bedeutet heilsame Stärke, und zwar sowohl Präservativ gegen eine Krankheit, als auch Heilung einer schon ausgebrochenen Krankheit und Stärke für einen gesunden Körper. Berlin. . Ml mann. IV. L i t e r a L u r. Erinnerungen an das Seebad auf Helgoland im Jahrs 1834. In Briefen von v!-. Gotthold Salomon. (Hamburg, bei Perthes und Besser.) Diese, der Frau Therese von Bacheracht, ge? borne von Struve in Hamburg, gewidmete, schöne, lehrreiche und unterhaltende Schrift empfehlen wir unfern Lefern, und theilen hier einige, der Tendenz der Sulamith mehr angemessene Auszüge aus diesen ״ Erinnerungen," und zwar aus dem zwölften, an den Herrn Pfarrer Th. Denker in D. gerichteten (mit dem Motto: ״Hell nur dienet man Gott. Der höchste Geist, der ein Licht ist, liebet Hellen Verstand, liebt ein verständiges Herz." (Herder) versehenen) Briefe mit.