Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band drittes Heft
- Article
- Meyerbeer
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 8)
- Language
- German
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würdigen Gattin ( seiner Cousine, einer geb.Mjosfon). Nur nöthigt ihn ihre schwankende Gesundheit, besonders die Schwäche des Nervensystems, fast fortwährend mit ihr die Mineralbäder Deutschlands und das milde Klima Frankreichs und Italiens aufzusuchen. Die auffallendsten Züge seines Charakters sind Sanftmuth, Einfachheit, Bescheidenheit und gewinnende Zuvorkommenheit gegen alle, die sich an ihn wenden. Seine Börse ist den Bedürftigen immer offen, obgleich er für sich sehr-sparsam und eingezogen lebt. Während er gern laut von den Verdiensten anderer Komponisten spricht, er-, wähnt er nur mit der größten Schonung׳ ihre Fehler. In diesem Augenblick beendigtM eyer b eer ein neues dramatisches Werk, das aste Kunstfreunde mit der größten Ungeduld erwarten. * **)); in. über die Entstehung des Glückwunsches beim Niesen.'^) Meiner Meinung nach kommt diese Sitte von den Juden her. Bei ihnen wird nämlich, nach dem Talmud, *) Dieses Werk ist seitdem erschienen und mit dem größten Beifalle ausgenommen worden, nämlich: ״die Hngenotten." D. H. **) Wenn auch dieser kleine, wenig Raum einnehmende Beitrag eigentlich gerade nichts ״zur Gesundheit" oder zum Wohl unserer Leser beitragen kann, so nahmen wir ihn doch, in wissenschaftlicher Rücksicht, nicht ungern aus, be« sonders da er vielleicht Andern Anlaß zur weitern Ausführung dieses Gegenstandes geben und zugleich den gelehrten und als einen sehr würdigen Menschenfreund bekannten Herrn Verfasser veranlassen dürste, auch anderweitige Beiträge hier zu liefern, nachdem die Aufnahme dieses Auf-- satzcs erfolgt ist. ' B. H,