Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Achter Jahrgang (1834-1843)
- Issue
- Achter Jahrgang erster Band erstes Heft
- Article
- Geschichtliches und Literarisches
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 14)
- Language
- German
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42 :; Der Abg., v. E-b.erz: Ich habe , leider! von abweichenden Fällen Kunde, erhalten. SHx: k. Ministerlglrath v. Abel: Das muß ich nicht bloß bezweifeln, sondern auch in Abrede stellen. Es mag allerdings einem oder dem andern Israeliten die Verleihung einer Advokaten-Stelle verweigert worden sein, jedoch nicht wegen-seiner Religionsverhältnissx, sondern weil der König die Advokaten-Stellen nach freier Wahl zu vergeben hat. Die Gründe werden dabei eben so wenig, als bei allen andern Ernennungen angegeben. ׳Der zweite Präsident: Die MittheilungdesHerrn Regierungs-Kommissärs ist sehr erfreulich: Ich wünschte nur, daß die von den-Ministerien ausgesprochene Ansicht auch bethätiget werde. Meine Herren! Ich habe das Wort nicht früher genommen, weil mir das Zuhören so großes Vergnügen machte. Eine große, heilige Sache ist heute auf der Tagesordnung, die Sache der Glaubensfreiheit, und sieh', von allen Seiten hat sie nur Vertreter — nicht einen einzigen Gegner gefunden. Die Menschheit . tphcfo heute, ich bin dessen versichert, einen schönen Triumph feiern, und der heutige Tag durch den Beschluß, den wir zu fassen im Begriffe sind, ein Ehrentag der baierischen Ständeversammlung werden. Der Abg. Heinzelmann: Vor Schluß der Debatten muß ich nur noch erklären, daß auch von den Jsraeliten des Ober-Donaukreises eine Bitte an die Kammer um Emancipation gelangte, welche ich mir aneignete. Sie lief aber zu spät ein, um dem schon gedruckten Vortrag noch beigefügt zu werden. Ich muß daher erklären, daß ich für diesen Gegenstand dem Gutachten des Herrn Dr. Lang beistimme, und mache die Erklärung um so mehr, weil außer meinem geehrten Freunde Herrn Scheuing, sich heute Niemand vom Handelsstande zu Gunsten der Jsraeliten erklärt hat, während doch unter den Gründen der