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Sulamith · 1834-01-01 · Achter Jahrgang erster Band erstes Heft · p. Seite 31

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Journal
Sulamith
Volume
Achter Jahrgang (1834-1843)
Issue
Achter Jahrgang erster Band erstes Heft
Article
Geschichtliches und Literarisches
Date
1834-01-01
Page
Seite 31 (sequence 3)
Language
German
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ländische Bevölkerung zur Dertheidigung des Vaterlandes unter die Waffen geeilt, und zwar nicht bloß, wie es ihre Pflicht erheischte, als Mitglieder der Schutterei, sondern auch in sehr großer Anzahl als Freiwillige. Eine Thatsache, die uns demnächst ganzzufällig bekannt wurde, ist, daß׳ man bei der herannahenden rauhen Jahreszeit unter den Vereinen unserer vermögenden und wohlthätigen Mitbürger ganz besonders viele Israeliten findet, die den armen Ein« leider ohnedies gar zu sorgfältig und allgemein Verbreiter und vielen Nicht-Israeliten gleichsam als Tradition bekann( ist, so wird es gewiß jeder Vernünftige ganz nalürlich und angemessen finden , wenn wir alles Bösartige und, bei Israeliten und Christen zugleich, Haß, Zwiespalt und Streit Erregende dieser Art, so wie überhaupt alles seichte Geschwätz und Gemeine , als ohnedies unserer Tendenz entgegen, hier nicht berühren und dafür lieber dasjenige Gute, welches vereinzelt hier und dort über die Israeliten, besonders von hierbei gewiß unpartheiischen Christen, geäußert oder was einzelnen Israeliten als Anerkenntniß ihrer Verdienste und Talente zu Theil wird oder werden-sollte, sorgfältig zusammenstell,en. Recht angenehm ist es uns, überzeugt worden zu sein , daß mehrere Sachverständige ebenfalls diese Ansicht mit uns theilen, wie z. B. aus folgender Stelle eines au uns gerichteten Briefes eines achtungswerthen Gelehrten,׳ vom 25. März 1835, deutlich erhellt: ״ Das Gemeine, Gewöhnliche oder vielleicht noch Schlimmere, " schreibt er nämlich, ״ ist leider so ausgebreitet, wogegen das wenige Gute und Edle, welches in Israel überhaupt noch nicht untergegangen ist (denn Israel ist gottlob nicht verwaiset), so zerstreut und unbekannt, daß Ihr Unternehmen, die einzelnen Lichtfunken mühsam aufzufangen und sie als glänzendes Bouquet durch Ihre Sulamith, die unsere Angelegenheit mit Ruhe und Mäßigung bespricht, den Großen und Einflußreichen darzubieten, die Anerkennung jedes für seinen Glauben, seine Glaubensgenossen und die Wahrheit warm schlagenden Herzens in hohem Grade verdient." —- D. H.

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