Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Nekrolog [Nachricht]
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 430 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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In Berlin starb am 28. März 1832 der Herr מ!■" Lazarus Bendavid, einer Ser letzten Schüs ler Kau!'s und seiner Zeit ein sehr geachteter Lehrer der kritischen Philosophie. Er war 1764 zu Berlin geboren und trat dort zuerst im Jahve 1790 mit Vors trägen über die Kritik der reinen Vernunft auf. Seine ersten philosophischen Schriften sind in Wien erschies nen, wo er srüherhin lange Zeit lebte. Viele Jahre stand unser verewigter Freund Bendavid, welcher früher auch ein Mitarbeiter - an der Sulamith war, der jüdischen Freischule zu Berlin unentgeltlich und mit vielem Eifer vor. Seine Biographie und das Nähere über sein literarisches Wirken, hak Herr M os ritz Veit in den Blättern für literarische Unterhals tung mitgetheilt. Am 22. März 1833 starb zu München nach achts tägigem Krankenlager, der besonders als Theaterdichter rühmlichst bekannte, allgemein geschätzte Herr Mis chael BeerausBerlin (geboren daselbst den 19.Juni 1800), Verfasser dev ״Klytemnestra," dev ,,Bräute von Arragovien," des ״Paria," ,,Strueusee" und ״Schwert und-Hand." Er war der jüngste Sohn des verstorbenen, besonders wegen seines seltenen Wohlthätigkeitsfinnes bekannten reichen Bankiers Herz Beer in Berlin, dessen wir im ersten Hefte des 7. Jahrganges dieser Zeitschrift erwähnten. Über den Werth seines ״Paria" hat sich besonders Göthc, an dessen Todestage auch Beer