Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das fatale Zwischenreich
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 349 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2304627-2304631-2304633-2311290--08106-2311745- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
349 '■™^־ lite» und Christen bisher den Worten dev Bibel vertrauten, nämlich: ״verborgene Dinge sind dem Herrn, vnserm Gott, Vorbehalten" (5. B. Mosis Kap. 29, 28), wenn David ausruftr ״vor deinem Antlitz ist der Freuden Fülle, in deiner Rechten Sei ligkeit auf ewig!" (Pf. 16, 11), und wenn in der Apostelgeschichte (Kap. 10, V. 34 «nd 35) gelehrt wird, ,,daß Gott die Person nicht ansieht, sondern in allerlei Volk, wer ihn fürchtet und recht thuk, der ist ihm angenehm," so verkündet uns die Seherin von Prevorst in ihren Krankenbetts g Erscheinungen, daß dies Alles anders sei, indem ein Zwischenreich, ein jenseitiges Sibirien, jedoch mit Schulmeistern und Katecheten versehen, für die armen Andersgläubig gen vorhanden sei! — Wie nachtheilig sind doch solche Schriften für Fanatiker, die nun den Andersdenkend den sicher verdammt wähnen und ihn im Lebe» dark nach behandeln! ׳ Die Israeliten in der Türkei. In der ״Reise durch die Türkei" (aus dem Englischen des Herrn Walsh; Zena, bei Bran, 1829.) heißt es über die dortigen Israeliten, wiö folgt: ״Es sind größtentheils spanische Juden, deren 800000, durch Ferdinand und Zsabella vertrieben, von den Osmanlis ausgenommen wurden. Die Zug den führen den Namen Musaphir oder Besucher, weil sie, einen Zufluchtsort suchend, zu den Türken kamen. Auch werden sie als Besucher gütig und gastfreundk lich behandelt. Die Ähnlichkeit, die sich in den ttlig VII. Zahrg. 2. Band. 25