Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das fatale Zwischenreich
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 348 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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348 --—י f. würden, wo es kernen Unterschied gicbt und wo auch x nach der Lehre ihres Talmuds ״die Frommen aller I Nationen haben Antheil an der zukünftigen Welt" — Alles in süßer Harmonie zusammen sein wird, da | der barmherzige gerechte Allvater keine» Unterschied macht und ״keinem Geschöpfe seinen verdienten Lohn vorenthält." *) Plötzlich aber wird den armen j Israeliten — doch erschrecket nicht, ihr Glaubensger uossen! Venn es wird wohl so arg nicht sein — auch ■ dieser letzte Trost geraubt; denn die Seherin von Prevorst will nämlich in ihren somnambulir sehen Erscheinungen wahrgcnommen haben, daß die Seelen aller Andersgläubigen nach dem Tode, von der göttlichen Barmherzigkeit verdammt, in ein Zwischenreich verwiesen werden, wo sie von hör herstchcnden Geistern — wahrscheinlich im Katechisr mus der Seherin — unterrichtet und vorbereitet werden müssen. Dazu kommt noch, daß man dort von unseren besseren und schneller zum Ziele führenden ׳ Lehrmethoden keine Sylbe zu wissen scheint, denn diese Seelen bleiben viele hundert Jahre zum Unterrichte in diesem fatalen Zwischcnreiche, da die Ser herin von Prevorst noch einen vor vielen Jahrhunr; derten verstorbenen gottlosen Ritter darin in seinen : Ritterkleidern, mit Sporn an den Stiefeln, selbst ger; sehen, der noch immer unterrichtet ward, also fortr während ein Schüler und Ar Br Er Schütze war und es wahrscheinlich noch ist. Wenn fromme Zsraer *) Talmud.