Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Baruch Spinoza
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 327 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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327 VI. B a r u ch S p i n o za. (Eine Skizze.) , don jenem Ephesischen Weisen, den Plato den dunkeln nennt, rettete sich ein Spruch Ms dem Alterthume zu «ns herüber, der, tragend das G e präge der Kindlichkeit und des kindlichen.Ausdrucks, uns offenbart den ewigen Wechsel alles Irdischen, den stets umwandelnden Lauf der Zeit und alles Erdenlebens.' Er sprach: ״Nicht zum zweiten Male steigst Du in denselben Fluß hinab!" <Denn die Welle, die Deine Glieder jetzt umrann, sie floß schon weitab zum Meere hinunter, und eine ganz andere umfängt. Dich, steigst Du zum zweiten Male in den Strom.) Und er, der dieses stete Verfchwinden aller Erscheinungen, dies stete Sterben alles Geborenen lebendig begriffen, der tief in sich aufgenommen , wie Alles, was auch des Menschen Sein bxrührt und bewegt, den Charakter des Momentes nicht verlieren kann : er konnte den Unsinn der Menschen beweinen (so lautet die Erzählung), die, eine Ewigkeit des vergänglichen Lebens erträumend, sich gehen lassen träge und sorgenlos, das GSttliche vernachlässigenb, - das - Irdische erstrebend, undsich dessen allein als eines höchsten Gutes erfreuend. Bei-