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Sulamith · 1825-01-01 · Heft 2 · p. Seite 325

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
7 (1825-1833)
Issue
Heft 2
Article
Achtet auf die Zeit
Date
1825-01-01
Page
Seite 325 (sequence 23)
Language
German
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Z25 und nicht schonet den zarten Säugling und den zärt^ lichen Eltern ihres Lebens einzige Freude raubt. Ist dies nicht die Geschichte alle« Zeiten? Unsere Zeit aber häuft das Weh;- mehrt die Trauer, würgt die Opfer Schaa.rsy weise, und richtet mitihrer unzarten Hand Verwüstung hier, Verwüstung dort an —---; Was -vermögen wir Arme , Ohm mächtige! Wir können ihr nicht gebieten! Uber,, Heil uns, unser Vater im Himmel lebt, und waltet! Er, der dem Meere zuruft: Bis hie her und n i ch t w e i t e r! der gebietet dem Strom dex Zeiten und setzet ihm seine Gränzen und bändigt seine Wuchs Kinder der Zeit! Ihr stehet unter der Obhut dessen^ den weder Zeit noch Raum beschränkt; der die Zeis ten wie die Schicksale der Menschen in seiner Ger walt hat; der Alles, was uns begegnet, weislich ordnet und leitet; der uns nicht mehr chüWrdWM wir tragen können; der uns nicht über unste Kräfte versucht, der unser Heil besser kennt als wir; der da spricht, und es ist; der da gebeut, und es steht da; der die Liebe und die Huld ist und bleiben wird; der uns nicht verläßt, wenn uns Menschen Hilfe ver, sagen, sich kalt zurückziehen und uns unfern Klagen überlassen. Darum fürchten wir uns nicht vor dem Pfeil, der des Tages flieget, vor der Pest, die im Finstern schleichet, vor der Seuche, die im!Mittage verderbet; *) darum *) Diese Worte des Psalmisten werden hier gewiß auf die Cholera bezogen. D. H.

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