Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Achtet auf die Zeit
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 320 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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320 ftn, damit ihr nicht verblendet werdet und dem Um tergänge cntgegeneilt.-; : : Unterscheider.wo h l, vb die Zeit den Aberg l aüben oder den Un glaubent>b sie di e Schaale oder den Kern zu zerstören dr oht! Ich sagte früher! daß durch Vas Licht der Wissenschaft die Menschen zum Nachdenken und Prüfen angerege worden; darauf mußte denn vieles^ was Jahrhunderte hindurch für Religion gegolten, an Werth verlieren, und dieft und jene Gebräuche,- und diese undjene Formen, aus welchen der Geist entt flohen war, mußten entweder gänzlich aufhören, oder eine -der Zeit angemessene Gestalt annehmen. Und für recht und gottgefällig erklären wir diese Mbitdüng!! Denn es wäre sündlich, auf Albernheiten deßhalb zu bestehen, weil sie bas Alter für sich har ben, als wenn, die Vernunft nicht älter wäre als di« Unvernunft! Die früher erwähnte israelitische -Staatsform war ebenfalls alt, und der Herr selbst hat in die Auflösung gewilligt, hat eine Umwandlung geboten. Aber, fragen wir, geht die Zeit nicht weiter? Oder, dir Sache beim rechten Namen zu new neu, gehen die Z e i t g e n o s s e tt nicht weiter? Glauben nicht Viele, zeitgemäß zu handeln, wenn sie sich auch an die Lehren der Religion vergreifen, von denen gesagt ist: Mag Gras verdorren und B tu me n w e lken, das Wo r tu nseres Gott es -b est eh t ewig! ich! — Giebt es nicht Elende in unserer Mitte, welche die ewigen Wahrheiten unserer Meligion , Wahrheiten, die uns Gott selbst über sein