Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Achtet auf die Zeit
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 313 (sequence 11)
- Language
- German
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der Kinder, und es ihnen klar und deutlich vor die Seele führen, daß es Zeit sei, daß die Zeit es gebietet, uns den Kerker zu öff* nen, um frei zu werden; daß es thöricht und gottlos sei, Gefesselte im Kerker kev auf die Freiheit vorbereiten, in der Nacht an das Licht gewöhnen Mögen. Lasset uns ihnen offen gestehen, daß jene Berge von menschlichen Satzungen, die man sich nicht entöl öd et hat, Religion zu nennen, längst eingestürzt und ze r st äubk sind und dem W e r ke d e r Er l ö su n g d u r ch a u s n t ch t i m W it ge stehen; lasset Uns offen bekennen, d aß u nfre Religion den Dienst für das Vaterland als heilig erkläret, daß es grausam wäre, deßwege» ein ganzes Volk verkümmern zu lassen, weil es in seiner Mitte, wie in jer dem Volke, thörichte Hirten giebt, die nur sich, aber die Heerde nicht weiden, blinde F « h r e r, d i e ä m h e l l e n L a g e n i ch t se h e n k ö w nen, weil ber Wandel in der Vacht ihnen behaglicherscheint. Predigt die Zeit das freie Wort, so lasset uns alle , die des Wortes kundig sind, mit Freimuth zeigen Und lehren, daß in der Religion, zu welcher wir uns bekennen, neben dem Ewigen und Blei!! b e n d e N auch ein V e r ä n d er l i ch e s und W e ch - se l n d es vorhanden sei; daß dieses Veränderliche und Wechselnde das Gewand, die Hülle der Religion