Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Traurede, gehalten bei der Trauung eines Israelitischen Ackermannes
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 254 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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--־ 254 muth ist trügerisch, Schönheit veisgäng» lich, gottesfürchtig Weib allein bleibt lvbenFwerth!" Und verwalten Sie das Hauswesen, welches Gott Ihren Händen übergiebt, mit steter Sorgfalt und Treue. Erhalten Sie durch Ordnung und Häuslichkeit, was des Mannes Fleiß erwirbt, und kommen Sie ihm stets mit der Liebe entgegen, die er für Sie empfindet. Gewiß, bei einem solchen frommen Streben, m. Gel.!' wo jeder von Ihnen nur darnach trachtet, den andern zu m freuen und zu beglücken, muß Glück und Frieden in Ihrem Hause wohnen, muß Mangel und Noch stets entfernt bleiben, weil Sie durch eigenen Fleiß des Segens Gottes sich würdig machen. Und hierin verdienen Sie, mein werthee Bräue tigam , ein besonderes Lob. Denken Sie in dieser wichtigen Stunde, denken Sie jetzt, wo Sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen, noch einmal mit fror hem Herzen daran, daß Sie nicht zu denen gehören, die auf einen so unsicher« Erwerb, wie der Handel, ihr ganzes Glück bauen. Freuen Sie sich, daß Sie ein Gewerbe erwählt, wels ches Sie immer redlich nähren wird, wenn Sie es mit Fleiß und Gottvertrauen betreiben, ein Gewerbe, von welchem sowohl die Schrift, als unsere Weisen mit so vieler Achtung reden. So sagt Salomo: ״Wer sein Feld baut, genießt des Brotes satt,׳ wer ober ieeren Entwürfen nach» hängt, ist verstand los und wird Mangel leiden." Und unsere Weisen lehren: ״Jedes